Afrika Reiseplanung – SafariScout.com gibt Tipps

Wer nach Afrika will – der reise!

Wer nach Afrika will – der reise und bereite es vor!

Wer nach Afrika will – der reise und bereite es vor – und nehme sich Zeit!

Kurzum: Eine Afrika-Reise benötigt Zeit. In der Vorbereitung und bei der Reise selbst.

Nebenbei: Wer schon für 2019 plant, dem kann SafariScout.com helfen: Alle Reisedaten und -preise für die Angebote auf unserer Website www.safariscout.com  liegen uns vor. Bei Interesse bitte mailen unter: info@safariscout.com

Afrika ist ein riesengroßer Kontinent. Fragen an SafariScout.com, wie: „Welches ist denn das schönste Land? Wie ist denn die Haupt-Speise Afrikas?“ kann ich schwer beantworten. Denn Afrika ist sooo unterschiedlich wie die Farben des Regenbogens. Dementsprechend  unterschiedlich sind seine Kulturen, Mahlzeiten, Sprachen und Sehenswürdigkeiten.

SafariScout.com kennt den östlichen und südlichen Teil Afrikas nach 20 Jahren Reisen mehr oder weniger gut. Aber, mein spezielles Interesse und meine Liebe gilt diesem Teil Afrikas….um und südlich des Äquators. Auf diesen zig Millionen Quadratkilometer großen Teil des Kontinents bin ich spezialisiert. Aus eigener über 20 Jahre langer Reiseerfahrung.

Wenn Sie 2, 4, 8 Wochen Zeit für einen Urlaub im südlichen oder Ost-Afrika zur Verfügung haben, dann kann ich Ihnen gerne helfen, die bestmögliche Route oder Tour zu finden.

Auch, wenn es nur darum geht, die noch verfügbaren wenigen Tage für eine Wildtier-Safari ab/bis Johannesburg in den Kruger Nationalpark oder den Pilanesberg Nationalpark oder in Ostafrika ab/bis Nairobi ins Masaai Mara oder ab/bis Arusha in die Serengeti oder den Ngorongoro Krater zu nutzen.

Planung ist alles. Fakt ist: Sie müssen fokussieren, so gut wie es geht, soweit, wie es Zeit und Budget zulassen.

Hier einige Vorschläge:

Südafrika: 

3 bis 7 Tage Kurzsafaris mit Großwild-Garantie

http://www.safariscout.com/afrika-spezial-safaris/afrika-spezial-safaris-wildlife-tiere/166-suedafrika-kruger-national-park-pirsch-grosswild-johannesburg-big5-elefant-loewe

http://www.safariscout.com/afrika-spezial-safaris/afrika-spezial-safaris-wildlife-tiere-wandern/139-suedafrika-greater-kruger-park-camping-busch-wildtiere-grosswild-big-5-pirschwanderung

20 Tage Safari – Überblick über Südafrika

http://www.safariscout.com/afrika-safaris/afrika-safaris-suedafrika/157-camping-bungalow-abenteuer-reise-familie-kapstadt-johannesburg-lesotho-swasiland

Ostafrika:

Kurzsafari in die Serengeti und zum Ngorongoro Krater

http://www.safariscout.com/afrika-safaris/afrika-safaris-tansania/208-afrika-reise-tansania-camping

20 Tage Ostafrika – Nairobi bis Vic Falls

http://www.safariscout.com/afrika-safaris/afrika-mix-safaris/42-afrika-safari-victoria-falls-nairobi-sansibar

 

Krüger Park Safari mit Panoramaroute – Ja oder nein? Infos von SafariScout.com

Täglich erreicht mich mit fast jeder Anfrage an SafariScout.com zu unseren Krueger Park Safaris die Frage: Ist die Panoramaroute mit dabei? Welche Natur-Sehenswürdigkeiten können wir während unserer Wildlife-Tour erleben?

„Eish!“ – würden die Südafrikaner sagen. Und: „Ach, Luise, lass … das ist ein zu weites Feld“, hätte „Effie Briest“-Autor Theodor Fontane empfohlen, der in SafariScout.com s Heimat Brandenburg, in Neuruppin, mal eine Apotheke betrieben hat. Seine Reportagen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ seien allen empfohlen, die in Afrika schon genug gereist sind. Dies nur nebenbei.

Jeder Reiseführer, jedes deutsche Travel-Magazin, jeder Safari-Katalog über Südafrika in fast jedem Reisebüro empfiehlt den Kruger Nationalpark zu bereisen – in Kombination mit der Panoramaroute der Provinz Mpumalanga. Mit den Big 5 – den Elefanten, Nashörnern, Leoparden, Büffeln und Löwen – stehen damit atemberaubende Landschaftsspektakel auf der Reiseroute.

Die ich Ihnen alle gerne gönne – denn sie sind einmalig und bieten unvergessliche Südafrika-Erlebnisse und Fotomöglichkeiten.

Wenige Kataloge, Internet-Anbieter und Reiseberater können Ihnen jedoch vermitteln, was eine ausführliche Besichtigung dieser oft erwähnten Panoramaroute beinhaltet und von Ihrer Reiseplanung fordert.

Zunächst einmal einen kompletten Extra-Tag in Ihrer Safari-Planung.  Alle Highlights dieser Route sind nicht so nebenbei auf dem Transfer vom Krüger Nationalpark nach Johannesburg abzuhandeln.

Krüger Park Safari in Südafrka mit Panoramaroute Mpumalangas

Krüger Park Safari in Südafrka mit Panoramaroute Mpumalangas

Der kürzeste Weg vom Kruger Park nach Johannesburg beträgt ca. 500 km, ca. 5 bis 6 Stunden, und dabei kann man keine Fahrzeiten wie auf deutschen Autobahnen planen. Maximum-Geschwindigkeit sind 100km/h, es sind zwar Autobahnen vorhanden, aber, wenn die Panoramaroute mit dazu kommt, müssen Sie Landstraßen mit 80 km/h einplanen und, vor allem, die Zeit, die Sie an den mindestens vier bis fünf Hauptsehenswürdigkeiten der Panoramaroute zur Besichtigung benötigen.

Dazu gehören:

Blyde River Canyon von Südafrika, auf Tour vom Kruger Nationalpark

Blyde River Canyon von Südafrika, auf Tour vom Kruger Nationalpark

*Blyde River Canyon – die drittgrößte Schlucht der Welt nach dem Grand Canyon in den USA und dem Fish River Canyon in Namibia. Der Blyde River Canyon ist zudem der weltgrösste grüne Canyon der Welt. Vom Aussichtspunkt kann man die Felsformation der…

*Three Rondawels über der Schlucht ansehen, eine Felsformation, die drei afrikanischen Rundhütten gleicht

*God`s Window – das „Fenster Gottes“, ein atemberaubender Ausblick von zig-hundert Metern Höhe über zig-dutzend Kilometer von afrikanischer Landschaft. Die Annahme liegt nahe, das Gott diesen Blick hat, wenn er auf Afrika blickt. Ich glaube dran.

*Bourke`s Luck Potholes – Gesteinslöcher in einem Flussbett, die durch das Wasser zum Teil tief ausgeformt worden. Schön anzusehen, vor allem, wenn man die tragische Geschichte dahinter kennt: Mister Bourke war der Meinung, dass sich dort aufgrund von Geologie und landschaftlicher Lage des Flusses Gold finden lässt. Er selbst fand dort nie welches. Jahre nach seinem Tod bekam er posthum recht. Die von ihm gefundenen „Glückslöcher“ schenkten ihm selbst zwar keinen Reichtum, aber zahlreichen Goldsuchern nach ihm

*Bergpässe wie der Abel Erasmus Pass  mit Blick auf den Tufa-Wasserfall, den Robber`s Pass, wo 1899 zwei maskierte Männer eine Postkutsche überfielen und Gold im Wert von 10.000 britischen Pfund erbeutet haben, und dem Pilgrims Pass, der in das…..

*historische Örtchen Pilgrim`s Rest führt, wo auch heute noch Spuren des Goldrausches aus dem späten 18. Jahrhundert zu finden sind

*weiterhin gehören Wasserfälle wie die Berlin Falls und Lisbon Falls zur Panoramaroute

Nun sagen Sie selbst!

Wenn Sie an jedem dieser 7 bis 8 Orte ca. 1 Stunde oder etwas weniger verbringen, und sich dabei auf einer 500km Fahrt zurück nach Johannesburg befinden – wäre dies eine Afrika-Safari nach Ihrem Geschmack?

SafariScout.com sagt:

Wer nur 3 oder 4 Tage Zeit hat, um den Kruger Nationalpark zu bereisen, der fokussiere auf die Wildtiere Afrikas!

Bourkes Luck Potholes auf der Panoramaroute Mpumalangas Südafrikas - ein Natur-Highlight auf der Tour von Johannesburg zum Krüger Park

Bourkes Luck Potholes auf der Panoramaroute Mpumalangas Südafrikas – ein Natur-Highlight auf der Tour von Johannesburg zum Krüger Park

Auf unserer beliebtesten und flexibelsten 3 bis 6 Tage Krüger Park Safari fahren Sie über den atemberaubenden Abel Erasmus Pass mit Blick auf den Olifantsfluss und stoppen auf der Rückfahrt nach Johannesburg am Blyde River Canyon Aussichtspunkt. Es gibt zudem einen Mittagsstopp in Dullstrom. Zudem können wir zu Extra-Kosten statt der geplanten normalen Rückfahrt nach Johannesburg für Sie eine private Tour der Panoramaroute organisieren.

Wer mehr von der Panoramaroute sehen will, dem sei unsere 4 Tage Camping- oder Lodge-Safari ab/bis Johannesburg empfohlen. Neben den Pirschfahrten im Krüger Nationalpark stehen der Blyde River Canyon, die Besichtigung der Bourke´s Luck Potholes sowie ein Mittagsstopp im Panoramagebiet auf dem Programm.

Etwas mehr von der Panoramaroute – nämlich neben dem Blyde River Canyon und den Bourke´s Luck Potholes – bietet unsere 5 Tage Krüger Park Tour den Ort Graskop und den Long Toms Pass sowie den Kowyns Pass.

Abschließend sei zur Entscheidungsfindung gesagt:

*bei 3 bis 4 Tagen Zeit für eine Krüger Park Safari – konzentrieren Sie sich auf die Wildtiere Afrikas und nehmen Sie nur den kurzen Ausblick über den Blyde River Canyon mit!

Oder – denken Sie bei Zeitknappheit kompett um und wählen Sie unsere Alternative einer 2 oder 3 Tage Pilanesberg Nationalpark Safari mit 4 Sterne Unterkunft. Der Pilanesberg Nationalpark ist nur zwei statt fünf Fahrstunden von Johannesburg entfernt, liegt landschaftlich toll gelegen in einem alten Vulkan-Krater, beheimatet wie der Krueger Park auch die Big 5 und ist zudem malariafrei.

Südafrika Pilanesberg Nationalpark - malariafreie Big 5 Alternative zum Kruger Nationalpark

Südafrika Pilanesberg Nationalpark – malariafreie Big 5 Alternative zum Kruger Nationalpark

*eine intensive Besichtigung der Panoramaroute Mpumalangas erfordert Zeit und ist extrem wetterabhängig. Die Sehenswürdigkeiten liegen zwar in relativer Nähe zu einander auf Google Maps, aber, T.I.A. – This is Africa!

Die Straßen sind schmal und verschlungen und zeitintensiv zu befahren. Die Höhenunterschiede sind groß. Und in 60% der Fälle hatten meine Kunden – wie ich selbst viele Male über die Jahre – z. B. von God`s Window nur einen Ausblick über die Landschaft wie durch eine ungeputzte Milchglas-Scheibe! Aufgrund der Höhe und der Wolken.

Mein P.S.  zu diesem Thema erinnert mich an die Korrespondenz zur Safari-Planung mit meiner Kundin Marion, die als Schauspielerin mit dem von mir sehr verehrten Roger Willemsen (R.I.P.) auf der Bühne stand. Aufgrund seiner Schilderungen über die Menschen und Umstände bei seinem Besuch von God`s Window in seinem Buch „Die Enden der Welt“ wollte sie unbedingt diesen Ort in ihre Safari-Planung einfügen. Nach den oben angeführten Pros und Kontras, hat sie sich dagegen entschieden, aus Zeitgründen und der Unbeständigkeit des Wetters.

roger Willemsen berichtet von einer Safari in Südafrika

roger Willemsen berichtet von einer Safari in Südafrika

Ich hoffe, die Infos helfen.

Falls nicht, bietet SafariScout.com noch viele andere Safaris an, um das Wildlife Afrikas zu erleben:

Zum Beispiel: 7 Tage Gorilla Safari in Uganda

SafariScout.com erschöpft im Anblick des Silverbacks der Gorilla Familie im Bwindi Wald von Uganda

SafariScout.com erschöpft im Anblick des Silverbacks der Gorilla Familie im Bwindi Wald von Uganda

Mailen Sie mir bitte mit Ihren Fragen: info@safariscout.com

 

 

 

Kapstadt-Krise: Tipps für Touristen zum Wasser sparen von SafariScout.com

Da denkt man, man reist nach Kapstadt – an den FAST südlichsten Punkt Afrikas, wo sich Atlantik und Indischer Ozean treffen – und dann das: Wasser-Knappheit!

Der Atlantik vor Kapstadt

Der Atlantik vor Kapstadt

Es ist unglaublich, aber wahr.

Wassermangel würde man in der Sahara, der Namib-Wüste, der ältesten Wüste der Welt in Namibia, oder vielleicht in Kriegsgebieten vermuten. Aber doch nicht in Cape Town?! Einer landschaftlich wunderschön gelegenen, kosmopolitischen Stadt, in der fast alle leben wollen,  und die eine Infrastruktur und Lebensqualität bietet, von der wir in manchen Orten Deutschlands nur träumen können.

Die Realität ist fies, ungerecht, aber wahr.

Ein Grund: Klimawandel!

Bei uns in Europa gibt es keine eiskalten Winter mehr. Der Frühling existiert nicht mehr – oder nur kurz. Die Bäume schlagen aus und verlieren dann alle Blüten und Hoffnung auf Früchte, weil es nochmal Frost gibt, zu einer Zeit, den die Pflanzen überhaupt nicht auf dem Plan haben. Und dann kommt vier Monate lang Extrem-Sommer mit über 30 Grad, der uns lahm legt, das Bodenwasser auch, und uns alle hecheln lässt.

Sticker in einem Cape Town Hotel im November 2017

Nun, in Südafrika ist es umgekehrt: Im Frühling – unserem Herbst – lässt der Regen auf sich warten – stattdessen gibt es Schnee, wo es früher nie Schnee gab – und dann in anderen Landesteilen keinen Regen, wo sich doch die Dämme mit wertvollem Wasser für den südafrikanischen Sommer anfüllen müssten. Das Klima steht total auf dem Kopf!

In Kapstadt gibt es mittlerweile im südafrikanischen Sommer so wenig Wasser für alle, dass die Stadt extreme Spar-Maßnahmen aufgerufen hat, die auch Touristen betreffen. Immer mehr Menschen ziehen nach Kapstadt und durch die Beliebtheit der „Destination Cape Town“ auf dem Tourismus-Markt der Welt, wird mittlerweile täglich so viel Wasser benötigt, dass die vorhandenen Wasser-Ressourcen fast am Ende sind.

Vom DAY ZERO

http://dayzero.capetown/

– dem Tag, an dem die Wasserreserven erschöpft sind – wird niemand in Kapstadt verschont bleiben.

Natürlich ist Kapstadt am Ball und versucht alle möglichen neuen Wasser-Bestände verfügbar zu machen. Die Nutzung von Meerwasser per Entsalzung – das ja der Atlantik an der Türschwelle zur Verfugung stellt – ist im Gange und die Suche nach noch nicht genutzten unterirdischen Frischwasser-Quellen läuft.

Leider zu langsam für das rasante Wachstum der Stadt und den stetig steigenden Tourismus-Pegel.

Deshalb sind Kapstädter wie Touristen aufgerufen, Wasser zu sparen! Bis zu einem Ausmaß, wie wir Europäer ihn uns zum Glück in den vergangenen Jahrzehnten nie vorstellen mussten. Zu einem Ausmaß, der für die Bewohner Kapstadt aber zur lebensbedrohlichen Krise werden könnte.

Wasser sparen in Kapstadt auf Südafrika Safari

Wasser sparen in Kapstadt auf Südafrika Safari – in meiner Dusche steht ein Eimer, der das kalte Wasser auffangen soll, bis die Leitung warmes Duschwasser hergibt

Wenn wir in Deutschland Wasser sparen, dann denken wir zuerst an unsere Wasserrechnung. Wir lassen das Wasser nicht laufen, während wir die Zähne putzen und baden vielleicht nicht jeden Tag, weil es uns in erster Linie einen monitären Vorteil bei der Betriebskostenabrechnung für Wohnung oder Haus verschafft. Und erst in zweiter Linie ein gutes Gewissen – der lieben Umwelt wegen.

Alle Gartenbesitzer sind in extremen deutschen Sommern schon mehr betroffen: Da funktioniert vielleicht schon die kostenlose Grundwasser-Pumpe im Kleingarten nicht mehr und befördert nur noch heiße Luft an die Oberfläche, weil der Grundwasser-Spiegel abgesenkt ist, und wir bemühen uns daher, mehr Regenwasser in Tonnen aufzufangen, um Erdbeeren, Kirschbäume und Rhabarber per Hand und Gießkanne notdürftig zu versorgen. Und dann ärgern wir uns, dass wir im Extremfall nun das liebe Obst und Gemüse kostenpflichtig per Wasserhahn aus der städtischen Trinkwasserleitung tränken müssen.

In Kapstadt hingegen, sind die Eltern meiner Bekannten dabei, ihren Rasen-Mini-Garten von ein paar Quadratmetern mit Steinplatten zu versiegeln und alle Gartenpflanzen in Töpfe umzubetten – um Wasser zu sparen. Dies ist die letzte Maßnahme, nachdem sie im Haus schon alle möglichen anderen Wasser-Spar-Maßnahmen angewendet haben: Im Badezimmer steht z.B. eine Reihe von Eimern mit Brauchwasser, die in der Küche nach dem Abwaschen sonst in den Ausguss gekippt würden. Sie wird nun zum Spülen des WCs benutzt.

In den Medien werden Wasser-Verschwender in Cape Town derzeit veröffentlicht und mit Geld-Strafen belegt.

So ernst ist die Situation.

Wenn Sie nun nach Kapstadt reisen, behalten Sie diese Fakten bitte im Hinterkopf und machen Sie mit –  beim Wasser-Sparen für Cape Town!

WATER IS LIFE – überall auf der Welt!

Von Ihnen werden keine Heldentaten verlangt, nur folgendes:

*Duschen in Hotelzimmern bitte auf max. 2 Minuten reduzieren.

*Keine Wannenbäder nehmen – in den meisten Hotels sind die Wannenstöpsel sowieso einkassiert 🙂

*Wasserhähne beim Zähne putzen etc. nicht unnötig laufen lassen

*Klo-Spülungen auf ein Minimum reduzieren…ja, genau…nur, wenn es unbedingt nötig ist 🙂

Kapstadt Safari: Der nicht existente Spiegel in der Bar sagt: Du siehst verdammt nochmal toll aus! Warum also nicht Wasser sparen!

Das ist schon alles!!!

Ab Kapstadt starten zwei unserer beliebtesten Safaris:

*20 Tage Südafrika Tour von Johannesburg nach Kapstadt oder umgekehrt – als Camping- oder Lodge-Safari, teilweise mit deutschsprachigem Übersetzer

http://www.safariscout.com/afrika-safaris/afrika-safaris-suedafrika/157-camping-bungalow-abenteuer-reise-familie-kapstadt-johannesburg-lesotho-swasiland

*20 Tage Kapstadt bis an die Viktoriafälle oder umgekehrt – als Camping- oder Lodge-Safari, teilweise mit deutschsprachigem Übersetzer

http://www.safariscout.com/afrika-safaris/afrika-mix-safaris/40-afrika-safari-suedafrika-namibiabotswana-camping

Zur Info – Es besteht kein Mangel an Trinkwasser. Jeder Supermarkt, Shop und Tankstelle verfügen über Mineralwasser in versiegelten Plasteflaschen.

Ihr Urlaub mit den geplanten Besuchen von Sehenswürdigkeiten etc. ist in keiner Weise beeinträchtigt.

Alles, worum es in diesem Beitrag geht ist: Toleranz, Offenheit für die Lebensbedingungen der Stadt, die Sie besuchen, und ein klein wenig persönliches Verständnis und Einschränkung in Ihren sonst normalen Bedürfnissen – für die Menschen, die in Kapstadt leben, auch, nachdem Sie wieder Zuhause sind.

Vielen Dank für das Verständnis und einen schönen Kapstadt-Aufenthalt!

SafariScout.com freut sich über Ihre Anfragen und Fragen zu Kapstadt unter: info@safariscout.com

 

Reise Tipps für Afrika Einsteiger von SafariScout.com

Afrika ist meine zweite Heimat – so sehr, dass ich manchmal denke, dass ich bei der Geburt vertauscht wurde 🙂 Meine Eltern sehen mir zum Glück diesen Zweifel nach – sie haben selbst mit mir Afrika bereist und können verstehen, warum ich diesen Kontinent liebe. Danke dafür!

Dieses Foto hat meine Mama gemacht – 2001 auf unserer Reise durch Südafrika

Welche Sprache sprechen denn die Menschen in Afrika? Welches ist das Hauptgericht in Afrika? Wie sind die Temperaturen in Afrika? Und wie kann ich Sambia, Südafrika, Uganda und Mosambik in 10 Tagen bereisen?

Diese Fragen bekomme ich als Reiseberaterin im 20. Businessjahr von SafariScout.com oft gestellt.  In den Zeiten des Internets, wo Infos zur Welt und dem Universum jederzeit von überall abrufbar sind, wundern mich diese Fragen manchmal. Dann jedoch denke ich mir: Es kursieren allerhand Infos im Internet und nicht immer kann man sicher sein, ob die Infos zutreffen oder nicht. Und ich erinnere mich daran, welche Fragen ich selbst hatte, bevor ich das erste Mal 1993 nach Afrika gereist bin. Oder, welche Infos ich benötige und abchecke, um in den Harz, nach Venedig oder nach Magdeburg zu reisen.

Deshalb hier der Versuch, Afrika-Interessenten die ersten Tipps für eine Reisewahl zu geben:

  1. Afrika ist ein total grosser Kontinent – es gibt das nördliche Afrika am Mittelmeer und dahinter die Sahara. Es gibt Westafrika, Ostafrika um den Äquator herum und das südliche Afrika unterhalb des Äquators. Also Europa in seiner Vielfalt hoch Zehn!
  2. Afrika spricht unzählige Sprachen – und hat unzählige Gerichte – je nachdem, wo man reist.
  3. Afrika ist riesengross und benötigt Zeit.
  4. Wer noch nie in Afrika war, dem sei das südliche Afrika für eine Einsteiger-Safari empfohlen, Länder wie Südafrika, Namibia, Botswana, Mosambik und Simbabwe.
  5. Wer dann immer noch Afrika will, kann sich gen Äquator nach Ostafrika begeben, zu Ländern wie Sambia, Malawi, Tansania und Uganda.
  6. Nordafrika mit Ländern wie Ägypten, Tunesien, Marokko  sind durch ihre Nähe zum Mittelmeer und Europa längst als Reiseziele bekannt und etabliert – mir geht es hier um Tipps für Reisende, die Afrika auf der südlichen Halbkugel oder um den Äquator herum erstmals kennenlernen möchten.

Das südliche und östliche Afrika sind meine Spezial-Disziplin. Gefühlte tausend Mal bereist in den vergangenen 25 Jahren – auf geführten Safaris, individuell in einem alten VW-Bus, zu Fuss, in Bussen und Zügen, per Kleinflugzeug, Pferd, per Anhalter, in Kanus und Fähren, schwimmend, tauchend, wandernd, in Luxus-Unterkünften und auch wild campend.

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Wie soll man also bei dieser Vielfalt an Möglichkeiten seine persönliche Route und Reiseart finden, wenn man zum ersten Mal nach Afrika will?

*Für Afrika-Einsteiger gilt Südafrika als die beste Option. Im Land am Kap findet man die „Welt in einem Land“ – zwei Ozeane, kosmopolitische Städte mit Geschichte und Kultur, die für ein Leben reichen, alpine Mittelgebirge, Wildlife in zig hervorragend geführten Nationalparks, die sich auf Arten- und Naturschutz verstehen und ihr bestes geben, um den Wilderern der Welt das Handwerk zu legen; dazu ein für Europäer angenehmes Klima (Winter und Sommer sind nur jahreszeitlich vertauscht), eine super Infrastruktur mit Straßen, Unterkünften, Tourismus-Management von Hotels in jeder Preislage bis zu Restaurants in jeder Preislage und zudem einem Gesundheitssystem,  das bereits 1967 mit der weltweit ersten Herztransplantation die Welt erfreute und heute genauso kompetent ist.

*Südafrika ist auf alle möglichen Arten einfach zu bereisen: Es gibt geführte Touren mit Camping- oder Lodge-Übernachtungen, in englisch oder deutsch, als Selbstfahrer-Touren oder für Wildlife- und Natur-Enthusiasten als Spezial Safaris mit allen möglichen Outdoor-Aktivitäten, die man sich nur vorstellen kann.

*Vorteil Südafrika – ab Europa sind Sie binnen 10 oder 12 Flugstunden von Deutschland vor Ort in Johannesburg oder Kapstadt gelandet. Dies ohne große Zeitverschiebung und Jetlag! Je nach Sommer- oder Winterzeit in Deutschland beträgt die Zeitverschiebung max. 1 bis 2 Stunden.

*Weiterer Vorteil für Südafrika – das Visum für Deutsche ist kostenfrei und wird bei Einreise in den Pass gestempelt. Das Land ist weitgehend malariafrei – bis auf Teile des Krüger Parks und kwa Zulu Natals – jedoch mit sehr geringem Risiko. Pflichtimpfungen sind nicht vonnöten.

*Absoluter Vorteil von Südafrika – ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Südafrika ist kein Billig-Reiseland, dafür bekommen Sie Restaurant-Mahlzeiten, Getränke und Unterkünfte zu einem vergleichsweise etwas niedrigerem Preis als in Deutschland – dafür jedoch mit sehr viel mehr Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Lebensfreunde, Schnelligkeit und Interesse dargeboten.

*Familien mit Kindern – die Südafrikaner werden Sie lieben – beziehungsweise Ihre Kinder 🙂 Kinder sind unsere Zukunft, und dies haben die Südafrikaner total verinnerlicht. Sie werden alles möglich machen, um Ihnen einen angenehmenen Aufenthalt zu bieten. Und wie schön ist es, gerade Kindern Elefanen, Giraffen und Zebras im Busch zu zeigen! Viele Hotels und Safari Firmen bieten ermässigte Preis für Kids unter 12 Jahren an. Bei manchen Wildlife Safaris müssten wir vorher prüfen, welche Aktivitäten die Kinder mitmachen können – dies aus Sicherheitsgründen. Pirschfahrten gehen fast immer – Pirschwanderungen haben meist ein Minimumalter von 12 oder 14 Jahren.

Wenn Südafrika also nun als Land Ihr Interesse geweckt hat – hier ein paar Tipps für die Reiseplanung:

*mindestens 3 Wochen im Land wären optimal für die vergleichsweise lange Anreise. Die meisten geführten Reisen bieten Südafrika als 20 Tage Tour von Johannesburg bis Kapstadt an. Als Camping- oder Lodge-Reisen. Fast alle Tourangebote beinhalten dieselben wichtigsten Highlights des Landes:

Johannesburg

Krüger Nationalpark

Swasiland

Hluhluwe Umfolozi Nationalpark

Durban

Drakensberg

Lesotho

Karoo

Port Elizabeth und Addo Elefantenpark

Garden Route mit Stopps im Tsitsikamma Nationalpark, Knysna, Plettenberg Bay oder Mosselbay

Weinregion vor Kapstadt

Kapstadt

*mindestens 2 Wochen reichen, um zwei der wichtigsten Regionen kennenzulernen – die erste Woche ab/bis Johannesburg auf einer Kruger Park Safari, um Afrikas Wildtiere zu sehen, die zweite Woche um Kapstadt, um die Weinregion, das Kap der Guten Hoffnung, den Tafelberg und das vibrierende Kapstadt zu erleben. Inlandsflug notwendig.

*bei einer Woche müssten Sie sich wirklich entscheiden: zwischen dem afrikanischen Busch auf einer Wildlife Safari im Kruger Park ab/bis Johannesburg oder dem schönen Leben am Kap in Kapstadt mit Tafelberg, Kap der Guten Hoffnung, einem Besuch der Pinguine in Simonstown, der Waterfront und Robben Island.

Und dies sind nur die wichtigsten Highlights, die Südafrika zu bieten hat. Südafrika-Fans, die schon oft da waren, wandern auch gerne in den Drakensbergen mit Gipfeln auf dem 3500er m Niveau, Taucher lieben die Tauchgebiete mit Haien um Sodwana Bay und Aliwal Shoal am Indischen Ozean, statt der Garden Route bevorzugen auch viele Reisende das Inland mit der Halbwüste Karoo, ihrer ariden Schönheit, den Straußen und den Cango Höhlen, und wer alles schon gesehen hat, reist auch gerne ab Kapstadt westwärts an der Atlantikküste in zu einsamen Orten wie Paternoster und besucht die einzigartige Kap-Tölpel-Kolonie in Lamberts Bay (ähm, das sind Vögel, keine Idioten ;-))

A world in one Country – das ist Südafrika! Und, was viel wichtiger ist: Südafrika bezeichnet sich selbst als „Rainbow Nation“ – ein Land, in dem alle Farben des Regenbogens willkommen sind, so wie es Nelson Mandela immer propagiert hat.

SafariScout.com versteht sich als Tourismus-Botschafter für Südafrika – aus Überzeugung und stets mit Liebe zum Land.

Auf www.safariscout.com bieten wir Südafrika-Reisen in vielen Facetten an und beantworten gerne alle Ihre Fragen zum Land und möglichen Reise-Optionen. Mailen Sie mir unter info@safariscout.com

Ausserdem können wir uns gerne zum persönlichen Gespräch bei der International Tourismus Börse Berlin ITB treffen – kontaktieren Sie mich am 10. und 11. März in der Afrika-Halle 20 am Stand 111.

 

 

 

Tipps für eine erfolgreiche Afrika-Wildtier-Safari von SafariScout.com

Südafrika ist das perfekte Land für Afrika-Einsteiger! Und eine Safari in den Greater Krüger Nationalpark an der Grenze zu Simbabwe und Mosambik sollte da nicht fehlen. Die Big 5 – Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel – tummeln sich dort zu allen Jahreszeiten.

Ab Oktober – zu Beginn des Frühlings auf der südlichen Halbkugel – könnt Ihr dazu zumeist das Kleingemüse dieser wilden Giganten und aller anderen Tierarten erleben. Dann ist der Kruger Park ein wahrer Wildlife-Kindergarten. Ihr könnt Giraffen-Babies sehen, die gerade ihre wackeligen ersten Schritte im Zyklus des Lebens gehen und Hyänen-Youngsters, die im Busch Fang-mich-doch spielen, oder Elefanten-Zwerge, die zum ersten Mal ihre Rüssel-Trompete ausprobieren. Habe ich alles schon selbst erlebt. Nur der Leopard ist mir in 20 Jahren Safari nur ganz wenige Male erschienen.

Der Leopard ist nachtaktiv – und so gerne, wie alle Afrika Reisenden einen Leoparden sehen wollen: Es ist nicht so einfach! Die Leos ruhen sich tagsüber aus. Manchmal hat man Glück und sieht sie  in der Astgabel eines hohen Baumes chillen. Meistens jedoch ruhen sie sich dort aus, wo sie wirklich ihre Ruhe haben – versteckt im Busch. Manchmal nur wenige Meter von uns Touristen entfernt, trotzdem unerkannt, perfekt getarnt!

Genau dies macht für mich immer wieder die Spannung und den Zauber einer Safari aus. Man fährt im offenen Landrover früh am Morgen kurz nach Sonnenaufgang in den Busch – und man weiss nie, was kommt. Man erwartet einen Löwen und stattdessen kann man eine Warzenschwein-Familie beobachten, die um ihren Bau herum die Erde nach Essbarem aufwühlt und dann – schwupps – davon läuft, weil sie ein Geräusch im Busch alarmiert hat. Zu sehen wie die Frischlinge ihren Eltern hinterher rennen, die Schwänzchen aufgestellt, erinnert an Pumba aus dem Löwen-König-Film mit aller Komik und Ernst. Wer solche Erlebnisse zu schätzen weiss, wird eine unvergessliche Afrika-Safari erleben können.

Ein wichtiger Grundsatz gilt: Für Wetter und wilde Tiere gibt es keine Garantie. Diese gibt es nur in Zoos und darauf stehe ich nun wirklich überhaupt nicht.

Deshalb hier meine Tipps für eine erlebnisreiche Afrika Wildlife Safari, wie SafariScout.com sie in vielen verschiedenen Facetten anbietet:

*Offenheit und Neugier mitbringen, statt kiloweise Kleidung! Wer seine Erwartungen zu bestimmten Tiersichtungen herunterschraubt, entspannt eine Pirschfahrt nicht nur für sich selbst, sondern auch für den Ranger. Aufgrund der Medien, die uns atemberaubende Tiererlebnisse auf den heimischen Bildschirm senden, erwarten zu viele Reisende, genau diese Dinge auch sofort während einer Wildlife Safari zu sehen. Trugschluss! Die Natur hat ihre eigenen Gesetze.

*Eine Safari wählen, die Euch Wildtiere auf verschiedene Arten sehen lässt: auf Pirschfahrten im offenen Allrad-Safari-Fahrzeug, auf Buschwanderungen mit Ranger im Krüger Nationalpark, aber auch in den angrenzenden Privaten Wildreservaten, die zusammen mit dem Kruger Nationalpark den Greater Krüger Nationalpark bilden. Zwischen den privaten Reservaten und dem Nationalpark sind seit langen Jahren fast alle Zäune abgebaut, sodass die Tiere frei wandern können. Und da die privaten Wildreservate kleiner sind als der über 300km lange Nationalpark, wissen die Ranger genau, wo sich die Tiere aufhalten.

*sich für den Wildtier-Schutz und Maßnahmen zur Erhaltung des Lebensraumes der Tiere interessieren. Einige unserer SafariScout.com-Safaris beinhalten daher einen Besuch von Wildtier-Schutzzentren, die zwar Tiere in Käfigen zeigen, aber auch erklären, warum diese Tiere nicht mehr in der freien Natur überleben würden, und daher in den Schutzzentren ein halbwegs artgerechtes Leben führen können. Ansonsten wäre die Alternative für diese Tiere nur…..Ihr wisst schon. Beim Besuch bekommt Ihr von den Rangern die Gründe und Geschichte dieser Tiere geliefert: In den meisten Fällen wurden super-niedliche Löwen-Babies, Raubvögel oder andere Spezies als Haustiere angeschafft oder in Streichel-Zoos missbraucht, oder speziell als Weisse Löwen gezüchtet – ohne Plan dafür, wie diese Tiere überleben, wenn sie die Minimum-Grösse überschritten haben und nicht mehr in das Familienleben passen. Ja, auch das gibt es in Afrika noch viel zu oft – analog zu den niedlichen Hunde- und Katzen-Babies sowie Kanninchen, die spätestens vier Wochen nach Weihnachten im Tierheim landen. Darüber hinaus bieten diese Wildlife-Schutzzentren wertvolle Infos zur Wilderei und den weltweiten politischen Ausmaßen.

*Den wahren Outdoor- und Natur-Enthusiasten sei eine unserer SafariScout.com Wildlife Wander Safaris im Greater Kruger Nationalpark empfohlen, bei Buchung bis Ende Februar sogar zum Special Preis. Die Ranger, die den Busch jede Minute ihres Daseins leben, nehmen Euch mit auf die einzig wahre Begegnung mit Afrikas Wildlife – nämlich zu Fuss! Ihr wandert wie die Afrikaner vor 100 Jahren durch den Busch. Ihr lernt, Spuren von Tieren zu identifizieren oder ihren Dung zu erkennen, in welchem Habitat welche Spezies zu erwarten sind, rastet an einem Fluss, wo sich in sicherer Entfernung die Flusspferde tummeln oder erlebt versteckt von einem Hügel aus, wie eine Elefantenherde zum Trinken an ein Wasserloch geht. Während meiner letzten Walking Safari in Südafrikas Kruger Park hat uns Ranger Rex getrockneten Elefanten-Dung angezündet und zum Inhalieren gereicht. Seiner Meinung nach ist dies das Breitspektrum-Antibiotikum, das ihn seit Jahrzehnten gesund und auf Trab hält. Ausserdem hat er uns Pflanzen gezeigt, die seine Ahnen bei Bauchweh, Grippe und Kater geheilt haben, und die er jetzt auch immer noch verwendet.

*Es gibt eine Million Anbieter von Krüger Park Safaris in lokalen Reisebüros und auf dem virtuellen Markt, auf dem auch SafariScout.com mit seinen Angeboten auf www.safariscout.com vertreten ist. Ihr habt also die ultimative Wahl – und dies kann nicht immer einfach sein. Bei Angebotsvergleichen beachtet bitte folgendes:

  • Weiss Euer Anbieter, wovon er spricht? Nur zur Info: Alle von SafariScout.com angebotenen Krüger Park Wildlife Safaris habe ich selbst getestet.
  • Vergleicht genau, welche Art der Unterkunft, welche Pirschaktivitäten, Mahlzeiten etc. in den Angeboten offeriert werden. Sind die Transfers ab/bis Johannesburg inklusive? Gibt es vielleicht eine Flughafen-Abholung inklusive, wenn Ihr am Tag 1 der Safari erst in Südafrika ankommt?
  • Sind die entsprechenden Camps auf Nahrungsallergien und bestimmte Diäten eingestellt?
  • Gibt es die Möglichkeit, zu Dritt oder zu Viert ein Zimmer zu teilen?
  • Bei Safaris mit Kinder ist zu beachten: Welche Pirschaktivitäten können sie mitmachen? Normalerweise gilt: Kinder unter 12 Jahren reisen zum ermässigten Preis, können aber aus Sicherheitsgründen keine Busch-Wanderungen mitmachen – in diesem Falle wird bei den SafariScout.com-Touren als Ersatz ein Pirschfahrt angeboten. Für die Walking Safaris gilt: Aus Sicherheitsgründen ist das Mindestalter 14 Jahre.

Bleibt mir nur der Hinweis auf unser Valentinstag-Special für unsere 5 und 7 Tage Walking Safaris in Südafrikas Krüger Park – Bei Buchung und Bezahlung bis 28. Februar 2018 für Reisen bis 28. Februar 2019 reisen 2 Personen zum halben bzw. Dreiviertel-Preis. Die auf der Website angegebenen Bedingungen bitte zur Kenntnis nehmen. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung unter: info@safariscout.com.

Happy Safari wünscht, Beate, Ihr Afrika SafariScout

SafariScout.com ist zurück aus Afrika – es wird weiter gebloggt!

Hallo zusammen!

Seid Ihr noch da?

Oder dachtet Ihr, Ihr wäret SafariScout.com als Bloggerin losgeworden? Fehlanzeige!

Ich bin zurück, mit viel afrikanischer Sonne im Herzen! Na jedenfalls genug, um dem stürmischen Herbst und hoffentlich schneereichen Winter hierzulande zu trotzen.

Dieses Mal bin ich für 6 Wochen mit sagenhaft leichten 8 kg im Gepäck aufgebrochen – dafür habe ich umso mehr Kilos angefuttert und mit zurück gebracht. Nein – nicht nur Souvenirs und Geschenke für die Lieben daheim, sondern auch viiiiiele Geschichten aus Afrika.

Eine der Stories ist die folgende:

Am 05. November habe ich einen wunderschönen Tag in Botswanas Okavango Delta verbracht. Es war der 10. Geburtstag von SafariScout.com, denn 2005 bin ich in Sturm und Regen zum Gewerbeamt von Potsdam getrottet und habe ein Gewerbe angemeldet: www.safariscout.com – eine Online-Reiseagentur, spezialisiert auf Reisen ins östliche und südliche Afrika.

safariscout_10jahre_jubiläum

An diesem Tag, zehn Jahre später, waren es brüllendheisse 38 Grad in Afrika und einige kleine Wölkchen am Himmel. Aber O.C., Gloria, Mr. Mfo, Jon und Computer – die Angestellten im Delta Zelt Camp, in dem ich gerade war – schüttelten den Kopf und sagten: Sorry, kein Regen heute – maybe tomorrow!

Hier der Link zur Reise, die gerade beschrieben wird: http://www.safariscout.com/afrika-spezial-safaris/afrika-fly-in-safaris-victoria-falls-sambia-simbabwe-botswana/226-afrika-safari-fly-in-budget-botswana

Ich war zur Trockenzeit im Okavango-Delta, dem grössten Inland-Delta der Welt. O.C. erzählte mir bei unseren Pirschfahrten im Allrad-Fahrzeug vor der Kulisse von Büffelherden, Zebras mit Jungen, Pavianen, Waterbuck, vielen Elefanten und einer Kudu-Familie, dass, wo wir jetzt fahren, in der Regenzeit Wasser ist. Das war an dem Sumpfgras, das neben der Fahrrinne wuchs, zu erkennen. Die Erhebungen mit Teakholz- und Leadwood-Bäumen sind in der Regenzeit Inseln. Ich konnte mir das schwer vorstellen und habe mir an diesem Tag geschworen, in der Regenzeit wieder zu kommen.

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Botswana Okavango Delta Safari: In der Regenzeit ist das unter Wasser

Doch, jede Jahreszeit im Okavango Delta hat ihren eigenen Charme. In der Trockenzeit kann man leichter Tiere sehen, da sie sich dort aufhalten, wo Wasser ist. In der Regenzeit hat man das besserer Wassererlebnis im Delta, da alle Wasserarme und Kanäle gefüllt sind und atemberaubende Mokoro-Fahrten versprechen.

Mokoro – das Tswana-Wort für Einbaum-Kanu. Mokoros sind das Nr. 1 Transportmittel im Okavango Delta. Vergleichbar mit den Kähnen im Spreewald, falls es Brandenburger Leser gibt. Beide werden von einem Fahrer (Poler, kommt vom englische Pole) samt einer Holzstange in Bewegung gesetzt. Während man im Spreewald das Boot mit Dutzenden Mitfahrern teilt, wird man im Okavango Delta einzeln oder maximal zu zweit in einem Mokoro befördert. Lang lebe Salomé, eine 21jährige Kinderkrankenschwester von der Frühgeborenen-Station des Uni-Klinikums Frankfurt/Main, die dieses Wort auf ihre eigene bezaubernde Weise in „Moro-Koro“ umgewandelt hat!

Botswana Okavango Delta Safari im Mokoro

Salomé und Jessi fotografieren die Hippos

Denn „Moro-koro“ war das, was meine Mitfahrerin Nynke aus Holland und ich auf den wasserarmen Sandbänken praktiziert haben: Im Sitzen vor und zurück schwingen (Moro und Koro und das viele Male), um über die Untiefen des regenarmen Deltas in dieser Jahreszeit hinwegzurutschen. Unser Poler, Dr. Zadek, hat es uns gedankt.

Denn nach der Rutschaktion landeten wir in einem grösseren Wasserpool, in dem kleine schwarze Dreiecke und Knubbelnasen die Wasseroberfläche ca. 20m von uns aufwühlten. Flusspferde! Eine ganze Familie. Genau in der Richtung, in die wir fahren wollten. Es dauerte auch nicht lange, da riss das dominante Männchen seine Schnauze auf und zeigte uns seine immens großen Zähne in der Abenddämmerung vor der untergehenden Sonne!

Hippo macht Ansage im Okavango Delta Botswanas - auf Afrika Safari mit SafariScout.com

Hippo macht Ansage im Okavango Delta Botswanas

Mokoro Fahren ist wie eine Wellness-Behandlung. Man sitzt, die Beine ausgestreckt im Kanu und langsam und lautlos gleitet man durch die Delta-Welt. Man schaut sich die Papyrus-Gräser am Uferrand an, hört den Rufen der Afrikanischen Schrei-Adler zu, und wenn man wirklich leise ist, kann man unzählige Antilopen in den Wiesen des Wasserarmes  beobachten. Dazu kommen die kleinen Reet-Frösche, kaum grösser als ein Fingernagel (aber machen abends einen Höllenlärm) und die Water Lilies (See-Rosen), von denen es Arten gibt, die tagsüber ihre Blüten zeigen, und Arten, die nur nachts aufblühen.

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Water Lily oder Seerose als Geschenk zum 10. Geburtstag von SafariScout.com

Sollte gerade kein Flusspferd zum Sonnenuntergang eine Droh-Gebärde machen, dann gibt es tausend andere schöne Orte, an denen man stoppen kann, an Land geht und ein eisgekühltes Getränk im Gedenken an Mutter Naturs großartige Schöpfung geniessen kann!

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Sundowner Drink auf Afrika Safari in Botswana Okavango Delta

Zurück im Camp in der Dämmerung wartet Gloria in der Bucht mit erfrischenden Tüchern, die man sich dankbar über Gesicht und Nacken reibt. In den Zelt-Zimmern mit Blick auf den Wasserarm wartet warmes Wasser in der einzigartigen Eimer-Dusche: Ein 22 Liter Zink-Eimer ist mit duschwarmem Wasser gefüllt, das im Eimerboden mit Duschkopf über einen Hebel zum Laufen gebracht werden kann. Diese Busch-Dusche ist in Schulterhöhe mit Leinwand verblendet, sodass man beim Duschen unter freiem Himmel sehen kann, was sich im Busch so tut.

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Duschen unter dem afrikanischem Himmel – 11 Liter reichen aus!

 

 

Gereinigt und erfrischt begibt man sich zum Campfeuer nahe des Dinner-Zeltes, um die wichtigen und unwichtigen Dinge des Tages bei einem kalten Bier oder Wein mit seinen Mitreisenden zu besprechen. Dann folgt ein Drei-Gänge-Menü im Dinner-Zelt und man ist erstaunt, welch Köstlichkeiten Gloria und Ihre Crew im Küchenzelt ohne Strom und Supermarkt in der Nähe zu Tische gebracht haben.

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Camp Feuer im Okavango Delta Zelt Camp

Verdaut wird gemeinsam am nahen Camp-Feuer unter den Milliarden Sternen der südlichen Hemisphere, die umso näher erscheinen, da es nur Solar-Lampen und etwas Elektrizität in den Zelten fürs Licht und zum Aufladen von Kameras gibt. Wenn man Camp-Manager Jon die richtigen Fragen stellt, dann gerät er ins Schwärmen über seine Kindheit im Busch als Sohn eines Missionars oder erzählt von Elefanten im Camp, die mit den Solarlampen am Wegesrand zu den Zelten gerne Fussball spielen.

Deshalb sieht es der Camp-Manager als seine Pflicht an, alle Gäste des nächstens bis zu ihrem Zelt zu begleiten. Nur, um sicher zu stellen, dass die Tiere nicht mit den Gästen ins Zelt kommen. Als ich dort war, haben wir am Morgen vor dem Nachbarzelt Flusspferd-Spuren identifiziert. Die Hippos haben in aller Ruhe vor dem Zelt gegrast, während die Gäste seelenruhig in ihrem Zelt von Afrika geträumt haben.

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Seelig schlafen im Busch Afrikas, egal ob Hippos oder Elefanten draussen herumtrampeln

Hier die Fakten zu dieser Geschichte:

*7 Tage Fly In Safari bestehend aus:

*2 internationalen Flügen von Johannesburg nach Victoria Falls UND Maun nach Johannesburg

*2 Nächte an den Viktoriafällen in Simbabwe, Abholung vom Flughafen, zwei Nächte in einem Standard-Hotel mit Frühstück in Laufentfernung zu den Fällen, inklusive geführter Tour der Wasserfälle (Eintritt von USD 30 eigene Kosten)

*2 Nächte nahe Chobe Nationalpark in Botswana, inkl. Straßen-Transfer und Grenzübertritt von Vic Falls nach Chobe, Nachmittagspirschfahrt im Chobe Nationalpark am ersten Tag und Pirschfahrt und Bootsfahrt auf dem Chobe Fluss am zweiten Tag – Eintrittsgebühren für den Nationalpark pro Person/Tag BWP 70, ca. EUR 10. Übernachtung in einer Safari Lodge.

*Kleinflugzeug-Transfer von Chobe zur Landebahn des Delta Camps inkl. Transfer zum Camp, der meist zu einer wunderschönen Pirschfahrt wird

*2 Nächte Delta Camp im Zelt Zimmer mit WC und Busch-Dusche inkl. 3 Mahlzeiten und je zwei Delta-Aktivitäten pro Tag – entweder Pirschfahrt oder Motorboot-Fahrt oder Mokoro-Cruise, abhängig vom Wasserstand

*Kleinflugzeug-Flug vom Delta nach Maun inkl. Transfer zur Startbahn, eine weitere Pirschrfahrt

*Rückflug vom Maun Airport nach Johannesburg

Preis pro Person: ab EUR 1695 + ca. EUR 400 für die internationalen Flüge Johannesburg – Vic Falls UND Maun – Johannesburg

Alle Infos auf meiner Website hier: http://www.safariscout.com/afrika-spezial-safaris/afrika-fly-in-safaris-victoria-falls-sambia-simbabwe-botswana/226-afrika-safari-fly-in-budget-botswana

Bis bald in Afrika!

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Highlight jeder Botswana Fly In Safari: Flug im Kleinflugzeug über das Okavango Delta

 

 

 

Kunst aus Abfall: In Afrika werden immer mehr Souvenire durch Recycling hergestellt

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, heisst ein geflügeltes Wort. Und wenn der Reisende einem gut gesonnen ist, bringt er einem sogar etwas mit. Souvenirs, Souvenirs. Das Kaufen von Mitbringseln und Andenken für die Lieben daheim, kann das Ende der Urlaubsreise jedoch manchmal zum Albtraum werden lassen.

Souvenir-Markt in Victoria Falls

Souvenir-Markt in Victoria Falls

Nicht so in Afrika. Es ist zwar schwer, im Zeitalter von Internet und Smartphones mancherorts noch eine altmodische Postkarte zum Versenden nach Hause zu finden; von Kunst und Kunsthandwerk wimmelt es jedoch im südlichen und östlichen Afrika an jedem Ort, wo sich Touristen aufhalten. Auch hier ist manchmal der Albtraum vorprogrammiert, denn die Auswahl an Geschnitztem, Gemaltem und Gewebtem kann auch den shoppingerprobtesten Mitteleuropäer überfordern.

Uhr aus Stein am Kariba-See

Uhr aus Stein am Kariba-See

Doch, wer in der Fülle genau hinsieht, kann einmalige, witzige und ungewöhnliche Geschenke für wenig Geld finden. Ich spreche von Recycling. Von Skultpturen aus Cola-Dosen, von Handtaschen aus alten Auto-Nummernschildern, von Koffern aus Schallplatten und Lampenschirmen aus Bierdeckeln.

Bei diesen Objekten beeindruckt mich immer wieder der Einfallsreichtum. Dies in zweierlei Hinsicht. Die verwendeten Materialien würden einserseits sonst auf dem Müll landen, denn Afrika wartet immer noch auf die Einführung eines Dosenpfands. Zum anderen geben sie Menschen mit vielen Ideen und wenig Kapital die Möglichkeit, am Tourismus des eigenen Landes etwas mitzuverdienen.

Hier ein paar Beispiele:

Die Hundekopf-Skulptur wurde auf der Straße in Kapstadt angeboten.

Materialien: Draht und die Verschlüsse von Cola-Dosen

Preis: EUR 40 – was zu verhandeln gewesen wäre

Afrika Souvenir: Hundekopf aus Cola-Dosen

Afrika Souvenir: Hundekopf aus Cola-Dosen

Stabile Kiste zum Verstauen von Kleinkram in Hermanus

Materialien: Plaste-Verschlüsse von Plastetrinkflaschen und Reinigungsmittelbehältern

Preis: nicht angefragt

Abfall aus Afrika: Kiste aus Plasteverschlüssen

Abfall aus Afrika: Kiste aus Plasteverschlüssen

Gehäkeltes Täschchen, Victoria Falls

Material: Plastetüten in Streifen geschnitten

Preis: weniger als EUR 1

Recyceltes aus Afrika: Aus der Supermarkttüte wird ein Portemonnaie

Recyceltes aus Afrika: Aus der Supermarkttüte wird ein Portemonnaie

Medaillon für eine Kette, Kapstadt

Material: Kronkorken einer Cola-Flasche

Preis: EUR 3

Afrika recycelt: Aus Kronkorken wird Orden

Afrika recycelt: Aus Kronkorken wird Orden

Kurzum: Wer nichts hat, lässt sich etwas einfallen. So auch die Kids in Malawi. Matchbox-Autos kennen sie nicht. Ihre Autos sind aus Milchkartons und Plastedeckeln selbst gebaut.

Malawi: Spielzeug aus Abfall

Malawi: Spielzeug aus Abfall

 

 

Elefantenbegegnung in Afrika

Auge in Auge: Meine Begegnungen mit Elefanten in Afrika

Mythos Afrika! Nicht auszudenken ohne Elefanten. Fast täglich erfährt man aus den Nachrichten oder durch soziale Netzwerke, wie Facebook, von neuen Elefanten-Massakern. Angerichtet von Wilderern, die auf das Elfenbein und die damit verbundenen Top-Dollars scharf sind.

Tod durch Wilderer: Elefant in Simbabwe

Tod durch Wilderer: Elefant in Simbabwe

Den Nashörnern Afrikas ergeht es nicht anders. Den wie gepanzerte Ur-Viecher anmutenden Rhenocerossen und den grauen sanften Riesen Afrikas blüht eine sehr ungewisse Zukunft. Doch, sie sind noch da. Auf einer Afrika-Reise kann man sie erleben. Auf Safari in Nationalparks wie Südafrikas Kruger Nationalpark, Namibias Etosha Nationalpark, Sambias South Luangwa Nationalpark oder Tansanias Serengeti. Auf meinen Reisen dorthin konnte ich Nashörner und Elefanten auf Pirschfahrten oder einer Walking Safari mit erfahrenem Ranger beobachten.

Erst kürzlich bin ich aus Simbabwe zurück gekommen. Mit unvergesslichen Erinnerungen. Genau, mit unvergesslichen Erinnerungen an Elefanten und Nashörner. Eine Bootsfahrt auf dem Sambesi-Fluss führte durch eine Elefanten-Kulisse sonder gleichen. Die Dickhäuter fraßen sich ungestört durchs Schilfgras auf den Fluss-Inseln – fünf Meter vom Boot entfernt.

Elefant in Afrika - Lower Zambezi, Zimbabwe

Elefant in Afrika – Lower Zambezi, Zimbabwe

Wesentlich nervöser reagierten die Nashörner in Simbabwes Matopos Nationalpark nahe Bulawayo auf unsere Anwesenheit. Sie ließen mir kaum die Möglichkeit, ein vernünftiges Foto von ihnen zu machen. Kein Wunder, denn eine Woche zuvor wurden dort zwei Nashörner umgebracht. Dies, obwohl ihr Horn zuvor als Schutzmaßnahme durch die Nationalparksbehörde gekürzt worden war.

Nervöses Nashorn in Simbabwe

Nervöses Nashorn in Simbabwe

Unser Guide Andy, der uns barfuss und mit einer .44er Magnum am Gürtel vier Stunden lang durch den Busch zu den Nashörnern führte, war mehr als erschüttert. Er kannte die beiden gewilderten Nashörner seit über 15 bzw. 20 Jahren aus seiner Arbeit für den Matopos Nationalpark. Mit ihm diskutieren wir lange nach dem Nashorn-Trekking über Möglichkeiten, das Wildern zu stoppen. Doch, wo beginnen? Bei den Wilderern, die die eigentliche Bluttat anrichten? Oft aus Mangel an anderen Job-Möglichkeiten. Oder, bei den Käufern von Nashorn und Elfenbein? Die meist im Ausland sitzen und nicht selten von afrikanischen Offiziellen geschützt werden, die sich mit einem Schmiergeld auch ihr Gehalt aufbessern.

Andys Ansatz war einleuchtend. „Wir müssen bei den Kindern anfangen“, sagte er. Nur eine vernünftige Bildung könne erklären, dass pulverisiertes Nas-Horn keine Heilkraft besitzt und der sexuellen Potenz nur soviel förderlich sein kann, wie Fingernägel und Haare. Nämlich überhaupt nicht. Das Horn der Rhenocerosse ist nichts anderes als ein Klumpen Fingernägel und Haare.

Dies sind nicht unbedingt Themen, mit denen man sich während eines Urlaubs auseinandersetzen möchte. Doch Afrika zwingt einen dazu. Bei jedem schönen Wildtier-Erlebnis denkt man wenig später an die Schattenseiten und Gefahren der Wildnis-Paradiese Afrikas.

Ranger Andy beim Nashorn Tracking

Ranger Andy beim Nashorn Tracking

Dies ist auf jeden Fall in Andys Sinne. So, wie viele andere Tour-Guides und Ranger will er Afrika-Besuchern die Tiere nicht nur zeigen, sondern auf ihr ungewisses Schicksal aufmerksam machen. Andy sagt zwar: „Falls die Nashörner ausgerottet werden, können Sie Ihren Kindern und Enkelkindern erzählen, dass Sie diese majestätischen Tiere noch in natura gesehen haben.“ Das klingt sehr traurig. Doch, was Andy damit meint, ist: Lassen Sie es nicht soweit kommen!

Mythos Afrika! Nicht auszudenken ohne Nashörner und Elefanten. Ohne Elefanten wäre der Zaun um den Swimming Pool des Lomagundi Zeltplates an Simbabwes Kariba-See noch intakt. Die Dickhäuter traten ihn nieder, um an die süssen Früchte des nahestehenden Mangobaumes zu kommen. In der Nacht stöbern im Camp Flusspferde zwischen den Zelten herum. Die Geräusche der Tiere hielten mich die halbe Nacht wach.

Doch mein bislang schönstes Elefantenerlebnis hatte ich am nächsten Morgen. Am Zeltplatzzaun standen die Elefanten. Ich stellte mich dazu – auf der anderen Seite des Zaunes. Und schaute, und schaute. Ein Elefant blieb, nachdem die anderen wieder in den Busch verschwunden waren. Zehn Minuten standen wir beide da. In drei Metern Entfernung. Ich stand ganz still und der Elefant auch. Er wedelte sich mit seinen Ohren Kühlung um den Kopf. Das Ende seines Rüssels legte er auf dem Boden ab und begann mit einem kleinen Holzstück zu spielen. Zeitweise stand er ganz still und schloss seine Augen. Ein Zeichen für Entspannung, sagten mir Ranger später.

Elefantenbegegnung in Afrika

Elefantenbegegnung in Afrika

 

 

The long distance Kiss…oder: Mit Übergewicht in Afrika

Victoria Falls 2011, Simbabwe, Afrika, Skulpturengarten

Victoria Falls 2011, Simbabwe, Afrika, Skulpturengarten

Frauen und Shopping! Es ist immer wieder dasselbe. Ob im Monster-Shopping-Center auf der grünen Wiese daheim oder auf Reisen in Afrika. Da sieht frau etwas, verknallt sich in das Objekt, hört dann den Preis, verzieht das Gesicht, lässt ab vom Objekt…und vergisst es trotzdem nicht. So geschehen bei meinem letzten Besuch in Victoria Falls in Simbabwe.

Nahe des Bahnhofs befindet sich Mickey’s Sculpture Garden mit phantastischen Beispielen der Shona Skulpturenkunst. Die schwarze Frauenbüste mit einem laaaaaang gestreckten Kussmund hatte es mir angetan. „The long distance kiss“ – so der Name des  Langstreckenkusses aus Stein. Nun ja, der Preis für die Holde war gewissermaßen auch Langstrecke. So musste ich sie verlassen.

Victoria Falls, Simbabwe, Afrika: The long distance kiss

2013: Victoria Falls, Simbabwe, Afrika: The long distance kiss

Victoria Falls 2013 – Sie hat auf mich gewartet! Und ich hab sie nach langer Verhandlung zum Kurzstreckenpreis gekauft. Ich konnte sie doch nicht dort lassen, wo sie zwei Jahre auf mich gewartet hatte.

Frauen und Shopping! Erst jetzt fällt mir auf, dass ich von zwei völlig verschiedenen Skulpturen spreche. Egal, denn, es war die Aussage der Skulpturen, die mich fasziniert hat und mir über zwei Jahre lang nicht aus den Gedanken wich: Eine Frau schickt ihrem Geliebten einen Kuss aus der Entfernung! Wie anders wäre dies in Stein auszudrücken als mit einem laaaang gezogenen Kussmund!

Ich war begeistert, als ich die Skulptur kürzlich wieder sah. Dass sie 44 kg wog, war mir egal. In den entferntesten Winkeln meines Gehirns schwenkte mein Flugbüro-Berater eine rote Fahne, auf der stand: Pro Flug 1 Gepäckstück, maximal 23 kg. Richtig so, denn die Skulptur sollte ja mit nach Hause.

Also ging ich mit Douglas und Bainos vom Skulpturengarten in die zweite Runde der Verhandlung. Thema: Reduzierung des Übergewichts der Holden. Die beiden Bildhauer legten los. Während ich im Helikopter die Viktoriafälle von oben sah, Souvenire kaufte und die Warzenschweine auf dem Rasen des kolonialen Victoria Falls Hotels beobachtete, höhlten die beiden die Holde aus.

Helikopterflug über die Viktoriafälle

Helikopterflug über die Viktoriafälle

Victoria Falls Hotel, Simbabwe

Victoria Falls Hotel, Simbabwe

Diät für eine Skulptur

Diät für eine Skulptur

Am Abend des Tages nahm ich erleichtert eine leichtere Holde mit. Eingepackt in Blasenfolie reiste sie mit mir  ca. 2500 km durch Simbabwe.  Auf einer 16 Tage Camping Tour bereiste ich zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder Simbabwe. Meine Mitreisenden mussten alle mal mit anpacken und das holde Schwergewicht hierhin und dorthin hieven.

Das vernichtende Urteil lieferte jedoch nach Tourende die Waage des Flughafens Johannesburg: 40 kg! Die steinerne Schönheit war definitiv zu schwer für den Rückflug. Trotz Bettelns und der angebotenen Zahlung für Übergepäck verweigerte sich die Fluggesellschaft. 32 kg wären das absolute Maximum gewesen.

Jetzt ziert die Holde vorübergehend das Büro meiner Freundin Stefanie, die Afrika-Reisenden mit ihrer Firma The Fly In Safari Co Botswanas Wildlife-Paradise auf Luxus-Touren erschließt. Während die Figur ihren Stop-Over bei Johannesburg geniesst, kläre ich mit dem deutschen Zoll und diversen Fluggesellschaften die Einreise und Kosten für den Transport aus Afrika.

Und bis die Holde imigrieren kann, schaue ich mir Shona Skulpturen in der Friends forever Zimbabwe Galerie in Berlin an.

 

Blogging at (my) garden’s door – oder: Was mein Kräuterbeet mit Wildtier-Pirsch in Afrika verbindet

Blogging at (my) garden’s door – oder: Was mein Kräuterbeet mit Wildtier-Pirsch in Afrika verbindet

Der derzeitige Sommertag eines SafariScouts ist dreigeteilt: Erst Arbeit, dann Arbeiten und danach mehr Arbeit. Dabei schreibe ich nicht aus Schwaben, sondern dem Bundesland Brandenburg. Auch hier geht’s im Hochsommer zur Sache – wenn wir auch unseren Flughafen nicht hinkriegen. Den BBI – Berlin Brandenburg International, der sich in Schönefeld, Land Brandenburg, befindet, und iiiiiirgendwann mal den TXL, den Inner-City-Flughafen Tegel, in Berlin ablösen soll. Vom Mai 2012 stammt dieses Foto.

SafariScout flog 2012 nach Afrika von Berlin Tegel

SafariScout flog 2012 nach Afrika von Berlin Tegel

Da denke ich als Ex-Journalistin, dass ich mal ein historisches Foto gemacht hätte, aber: Tegel hat noch lange nicht abgedankt! Trotzdem: Wir arbeiten dran, am neuen Flughafen – zumindest scheint jetzt schon mal der Lärmschutz für die Anwohner geklärt und damit zurück zum Thema Arbeit.

SafariScout.com ist eine One Woman Show. Eine Firma, die von einer Person geleitet, vermarktet und be-arbeitet wird. Das bin ich. Und auf mich trifft die Bezeichnung selbständig zu. Selbst und Ständig eben. Im verflixten 7. Jahr (aber, keine Sorge, SafariScout und ich werden uns nicht scheiden lassen, wie in einer modernen Ehe).

Die Arbeit, die täglich anliegt, würde locker für vier Personen reichen: Das Wichtigste ist die Kundenberatung und die Planung von Afrika-Reisen und Safaris. Dazu kommt die Pflege meiner Website www.safariscout.com . Dann das Marketing, das mit der Gestaltung von Flyern und deren Verteilung in der Welt beginnt, im Social Marketing auf Facebook, YoutubeTwitter oder Xing gipfelt und mit dem Besuch von Reisemessen endet. Letztlich gibt es noch das Arbeitsfeld, dass immer leiden muss, genannt: Admin. Die Administration des ganzen Ladens. Heisst Abrechnung, Steuererklärung, Quittungen sortieren.

Zum Glück habe ich „Her Happiness“. Sie ist meine Gewerkschaft, obwohl in einem Ein-Personen-Betrieb gesetzlich keine Gewerkschaftsgruppe vorgeschrieben ist. Her Happiness sorgt dafür, dass ich meine Pausenzeiten einhalte oder manchmal auch überschreite. Ihr Gewerkschaftsbüro ist unter meinem Schreibtisch – montags bis sonntags. Nach für sie gefühlten 20 Stunden erhebt sie sich, knufft mich in die Seite und sagt wortlos: Time for a break, Boss! Her Happiness heisst eigentlich Happy und ist eine 6 Jahre alte Hündin aus einem Tierheim.

Geschäftsleitung von SafariScout.com und Gewerkschaftsleitung im Einvernehmen

Geschäftsleitung von SafariScout.com und Gewerkschaftsleitung im Einvernehmen

Im Sommer besteht meine Pause aus mehr Arbeit. Im Garten.  Während Happy mit dem abgeschnittenen Tot-Holz von den Obstbäumen kämpft, kniee ich über den Beeten und jäte Unkraut. Und just in dieser Position kam mir die Idee zu diesem Blog-Post. Ich habe vor Wochen ein Beet mit sechs Küchenkräutern angelegt. Aber, ausser Petersilie, Dill und Unkraut schien sich darauf nichts gen Sonne zu bemühen.

Das Unkraut nahm ich mir heute vor. Und siehe da, wenn man auf allen Vieren 20 Zentimeter (ohne Lesebrille) vor dem Grün kauert, dann eröffnet sich eine neue völlig Welt! Basilikumsprossen, hauchdünne Schnittlauch-Fäden, delikate Majoran-Triebe und Mini-Bohnenkraut-Pflänzchen. Denn: Man muss nicht auf das Unkraut schauen, sondern hinein, hindurch!

SafariScout Gewerkschaft bei der Pausenaufsicht

SafariScout Gewerkschaft bei der Pausenaufsicht

Genauso ist es in Afrika auf Wildtier-Pirsch! Ein Ranger mit dem schönen Namen Billy Rose hämmerte mir in Südafrika auf meiner ersten Safari in den Kruger Nationalpark folgenden wichtigen Spruch ein: „Don’t look AT the Bush, look INTO it!“, sagte er. Schau nicht AUF den Busch – was ein Synonym für die afrikanische Flora im Großen und Ganzen ist – sondern, schau IN den Busch hinein! Danke, Billy Rose! Eine Hommage an afrikanische Tour-Guides folgt in meinem nächsten Blog-Post.

Und Billy hatte Recht. Sowas von! Wenn Sie also auf Ihrer Afrika-Reise in einem offenen Landrover sitzen und denken, dass Sie nur von Grün umgeben sind, dann fokussieren Sie! Suchen Sie in all dem Blattwerk und Gestrüpp eine Kontur  oder ein Muster, die nicht ins Bild passen! Und voilà – da sind sie, Ihre Zebras, Giraffen, Elefanten! Die Wildtiere der Welt sind Meister der Tarnung. Kein Wunder, denn in der Wildnis zählt alleine das eine Gesetz: Fressen oder gefressen werden.

Giraffe gut getarnt im Masai Mara von Kenia

Giraffe gut getarnt im Masai Mara von Kenia

Sie fragen sich vielleicht, wie sich ein Leopard, wie sich eine Giraffe oder ein Zebra mit solch – für unsere Augen – auffälliger Fell-Struktur auch nur vor irgendetwas verstecken können? Ganz einfach!

Stellen sich sich ein auffällig schwarz-weiss gestreiftes Zebra vor! Stellen Sie sich die harsche afrikanische Sonne in ihrer vollen Intensität vor (UV-Sonnenschutzmilch 30 und mehr)! Eine Sonne, die alle Farben ausbleicht. Der Erdboden nimmt in dieser Hitze und Helligkeit eine weisse Farbe an. Betten Sie dieses Zebra-Bild ein, in ein paar Dorn-Akazien, mit dunklen Stämmen und grünen Blättern, die in der Hitze wie weisse Federn flimmern! Na? Fast wie ein Wimmelbild in einem Online-Spiel. Fast kaum zu erkennen das Zebra, stimmt’s?!

Dichter geht's nicht - Glücksfall bei der Wildtier-Pirsch in Afrika

Dichter geht’s nicht – Glücksfall bei der Wildtier-Pirsch in Afrika

Und genau so ist es: T.I.A. – This is Africa! Der Kontinent ist bekannt für wilde Muster, schrille Farben, eine unbändige Intensität des Lebens! Trotz aller Widrigkeiten und Extreme in Sachen Politik,  Überleben, Wetter.

2004 – eine letzte Anekdote für heute: Personalabteilung bei eBay. Nach 365 Tagen 10 Stunden Schichten bei dem Online-Giganten habe ich meine Kündigung eingereicht.  Die Personalchefin bedauerte mein Ausscheiden aus der Firma. Sie sagte: „Anfangs kamen Sie uns wie ein wahrer Paradiesvogel vor, aber Sie haben unserem Team viel Farbe gegeben. Schade, dass Sie gehen.“

Ich kann dazu nur sagen: Danke, Afrika! Danke für die Farben, Dankie für die Intensität, Niyabonga für die Lebenslektionen, Assante für Alles!

P.S. Danke, Tegel!

P.P.S. Und Berlin liegt doch in Afrika!

Berlin in Südafrika - natürlich in der Nähe von Potsdam

Berlin in Südafrika – natürlich in der Nähe von Potsdam