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Wenn Kunst und Artenschutz auf Afrika Safari gehen

Im Team auf Afrika Safari zu gehen, ist eine tolle Sache. Zwei Reisende unterschiedlicher Couleur, unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Welt, können sich gegenseitig eine extreme Horizonterweiterung bescheren. So geschehen beim 22. Salon der Berliner Künstlerin Susanne Haun kürzlich in ihrem Atelier. SafariScout.com war als Ko-Pilot eingeladen, um über unser Freiwilligen Naturschutz Projekt im Greater Kruger Nationalpark von Südafrika zu berichten: Vor der inspirierenden Kulisse von Susannes Bildern, die sie auf einer 20 Tage Safari von Kapstadt an die Viktoriafälle eingefangen hat.

Künstlerin Susanne Haun und Beate Gernhuber von SafariScout.com erzählen von Afrika und zeigen Fotos vom Freiwilligen Naturschutz Projekt in Südafrika
Künstlerin Susanne Haun und Beate Gernhuber von SafariScout.com erzählen von Afrika

Dabei sind Susanne und Beate bislang noch nicht zusammengereist. Sie haben sich auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin kennengelernt, wo Susanne mit Reiseideen hinkam, und Beate diese mit Vorschlägen ausfüllen konnte.

Susannes Reiseroute – die beliebteste Safari durch das südliche Afrika im Überblick durch Südafrika, Namibia, Botswana nach Simbabwe

Statt unnötig viel Kleidung zu packen, liess Susanne Platz in ihrer Reisetasche für sieben leere Skizzenbücher und ein Dutzend gefüllter Stifte und skizzierte Menschen, Tiere, Situationen, die die anderen Mitreisenden per Handy oder Kamera festhielten. Eine gute Übung für die geübte Malerin, da auf der Tour oft nur wenig Zeit war, um sich einem Anblick länger zu widmen.

SafariScout.com Beate steht vor Susanne Hauns 1 x 2 m Bild, dass Tiere, Menschen und Landschaften Namibias zeigt

Mit der bildlichen Darstellung von Tieren und Alltagssituationen in Afrika setzt Susanne Haun die Jahrhunderte lange Tradition von zeichnenden Reisenden in Afrika fort. Lange, bevor es die Fotografie zur Dokumentation gab, waren Zeichner bei Expeditionen auf dem schwarzen Kontinent gefragt, um die landschaftlichen Entdeckungen, Pflanzen und Tiere des damals exotischen Kontinents dem europäischen Publikum zu vermitteln. Wie Susanne Haun während des Salons berichtete, ließen sich talentierte und mittellose Künstler oft zu Safaris als deren Dokumentaristen anheuern. Sie hatten kein Geld, um selbst zu reisen und der Deal war oft der folgende: Zeichnerische Expertise gegen die Erfahrung, die Welt zu erkunden. Mit dem Effekt, dass die Zeichner nach der Safari alle ihre Skizzenbücher an den Sponsor der Safari abgeben mussten. Copyright gegen Reisespesen – sozusagen.

Afrika-Reisende, Kunstliebhaber und Naturschutz-Enthusiasten beim Salon-Treffen

Aber wie gehen Malerei und Afrika Naturschutz zusammen auf Reisen? Ganz einfach! Auch hier gibt es eine lange Tradition. Die Ureinwohner des Kaps des südlichen Afrikas, die Khoi San, oder Buschmänner, pflegten die Kunst der bildlichen Darstellung ihres Lebens in Höhlen. Sie malten mit Blut, Erde und Mineralien. Ihre Darstellungen geben Wissenschaftlern und Naturschützern heutzutage wichtige Anhaltspunkte über Tier- und Wasservorkommen, Biodiversität in bestimmten Gebieten.

Bislang sind an die 200 Felsmalereien der Khoi San im Kruger Park dokumentiert. Copyright: Siyabongo Africa

Dieses kulturelle Erbe zu dokumentieren und zu bewahren, ist nur eine Aufgabe von vielen, die das Volunteers Project von SafariScout.com in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Wildhüter des Balule Private Nature Reserves im Greater Kruger Nationalpark von Südafrika mit Hilfe von Freiwilligen zu bearbeiten sucht. Weitere Aufgaben sind: Die Erhaltung des Wildschutzgebietes in seiner ursprünglichen Art als Lebensraum für einheimische Wildtiere und Pflanzen sowie der Kampf gegen Wilderei. Ein Thema, dass beim Salon eine interessante und vielschichtige Diskussion hervorgerufen hat.

Dokumentation von invasiven Alien Pflanzen im Greater Kruger Nationalpark von Südafrika beim Freiwilligen Projekt von SafariScout.com

Beim 15 tägigen Freiwilligen Dienst im Balule Nature Reserve werden u.a. Alien Pflanzen wie diese Feigen-Kakteen kartiert und vernichtet, da sie den Lebensraum einheimischer Pflanzen einnehmen und eine Gefahr für die Tiere des Gebietes sind. Im Gegensatz zu Susanne Hauns Bildern – eine Dokumentation mit Klemmbrett und GPS-Daten, die jedoch ebenso den Zustand eines Landstrichs für spätere Generationen dokumentiert. Nachdem die Pflanzen mittels einer geringen Dosis von Pflanzenvernichtungsmittel injiziert werden, wird Wochen später ein bestimmter Käfer, der Mieli Bug, angesetzt, der die Pflanzen komplett vertilgt.

Helmut aus Berlin, ein Unterstützer des Freiwilligen Projektes von SafariScout.com mit dem Bericht des Wildhüters, der ihn über den Einsatz seines Spendengeldes informiert.

Helmut aus Berlin war auch beim Kunstsalon dabei. Für ihn wie für viele andere Teilnehmer ergab sich ein neuer Blickwinkel auf Afrika. Helmut hat das SafariScout.com Freiwilligen Projekt mit einer Spende unterstützt, die für Vernichtung invasiver Pflanzen und damit zum Schutz des Lebensraum von Wildtieren und einheimischer Flora durch den Wildhüter eingesetzt wurde. Mit seiner Hilfe konnte die Züchtung und der Einsatz einer einheimischen Käferart unterstützt werden, die künftig den Alien-Kakteen den Garaus bescheren. Dieses Teil-Projekt wurde an eine Ranger Training Schule im Projektgebiet übergeben, die dem Wildhüter wöchentlich Bericht erstattet. Sein Highlight des Salons war, wie Susanne auf scheinbar einfache Weise Afrika interpretiert hat.

100 Striche – ein Strauss in Afrika – Copyright: Susanne Haun

Während wir beim Salon über den Nutzen des Freiwilligen Projekts, den Schutz von Nashörnern vor den stets aggressiven Attacken der Wilderer und über Standards und Ethik im Tourismus gesprochen haben, war Jule Schwachhoefer nur in Gedanken dabei. Die Krimiautorin und Afrika-Liebhaberin aus Frankfurt/Main war die allererste Freiwillige unseres Naturschutz-Projekts.

Krimiautorin Jule Schwachhoefer grübelt mit Rangern im Balule Nature Reserve über die Anbringung einer Leiter für Galagos-Primaten am Wasserloch


Während ihrer Zeit beim Freiwilligen Projekt hat Jule Schwachhoefer für einen weiteren Krimi recherchiert, der die Nashorn-Wilderei zum Thema haben wird. Als Gruss schickte sie uns folgendes Gedicht:

                  AFRIKA

                Für Beate und Susanne

Ein Mensch, der Abenteuer liebt,     

für den es keine Grenzen gibt,

der schwingt sich auf und fliegt davon

und sei es, bis nach Babylon

oder bis zum Hindukusch.

Mich aber zog es in den Busch

bis tief hinein nach Afrika,

wo Kudu, Gnu und Impala,

wo Zebra, Elefant, Giraffe,

Nashorn, Warzenschwein und Affe,

wo Nilpferde und Büffel leben

und Geier hoch am Himmel schweben.

Ich wollte all die Tiere sehn,

wollte die Natur verstehn,

wollte wissen, was die Welt

im Innersten zusammenhält.

Ich wollte raus aus meiner Haut

und fand im Netz Safariscout

mit einem Volunteer-Projekt,

bei dem sofort ich Blut geleckt

und wild entschlossen schrieb,

dass mich meine Sehnsucht trieb,

um jeden Preis dabei zu sein

und sei die Chance auch noch so klein.

So flog und fuhr ich froh und stark

bis zum Greater Kruger Park

und war unglaublich motiviert

und lernbegierig, fasziniert.

Jeder Tag war ein Erlebnis

mit ungeheurem Lernergebnis.

Gleich von Anbeginn

machte meine Arbeit Sinn.

Und mein Geld für diese Tour

galt dem Schutze der Natur.

Das Nashorn lag mir sehr am Herzen,

bereitete mir seelisch Schmerzen,

wusst ich doch durch zig Berichte

von deren trauriger Geschichte,

dass man nach deren Leben trachte

und um des Hornes wegen schlachte.

So entschied ich mich spontan

für einen Kriminalroman,

um vielen Lesern zu erzählen,

wie Wilderer das Nashorn quälen,

in meinem Buch jedoch erleben,

wie sie dem Knast anheimgegeben.

Vielleicht mit Skizzen, Bildern,

die das Drama drastisch schildern,

aber auch das Schöne zeigen:

‘nen Löwen auf Marulazweigen,

eine Riesenelefantenherde,

Termitenbau aus roter Erde,

wie Geparden blitzschnell jagen,

Hyänen laut den Mond anklagen,

wie der Himmel blutrot glüht,

wenn die Sonne sich verzieht.

So wären Maler und Poeten

in einem Werk vertreten

und Afrika, mein Sehnsuchtsland,

in kreativer Künstlerhand.

Das Freiwilligen Projekt T Shirt – eine Arbeit der Afrika- und Tierliebhaberin Alexandra Schmiedebach


Auch die Allgäuer Künstlerin, Tier- und Naturschutz-Enthusiastin und Afrika-Reisende Alexandra Schmiedebach war in Gedanken beim Salon. Sie hat das Projekt-T-Shirt mit dem Nashorn und den schützenden Händen der Freiwilligen davor für SafariScout.com exklusiv für das Projekt entworfen. Der Verkaufspreis der T-Shirts geht direkt an das Projekt. Die T-Shirts sind in allen Regenbogen-Farben auf Anfrage erhältlich. Erst kürzlich gingen ihre Bilder von den Afrikanischen Wildhunden um die Welt – bis nach Australien – im Gepäck des Löwenflüsterers Kevin Richardson, der zusammen mit der britisch-australisch-simbabwischen Hilfsorganisation Painted Dog Conservation Inc die Situation der vom Aussterben bedrohten afrikanischen Tierart verbessern will.

Zwei Reisende in Afrika – Jule Schwachhoefer und Beate Gernhuber beim Freiwilligen Naturschutz Projekt im Greater Kruger Park von Südafrika

Zwei Reisende unterschiedlicher Couleur, unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Welt, können sich gegenseitig eine extreme Horizonterweiterung bescheren. So geschehen beim Kunstsalon von Susanne Haun und jederzeit möglich – jeden Tag, an jedem Ort.

Alles über Susanne Hauns Kunst hier: www.susannehaun.de

Alles über das Freiwilligen Projekt hier: www.safariscout.com

Alles über Jule Schwachhoefers Krimis hier: Jule Schwachhoefer

Alles über Alexandra Schmiedebach hier: Tierbilder und Stickkunst

SafariScout.com goes Art – Kunstsalon am 29. Oktober in Berlin

Was hat das Reisen in Afrika mit Kunst zu tun?

Die Berliner Künstlerin Susanne Haun auf dem Tafelberg in Kapstadt. Alle Fotos: M. Fanke und Beate Gernhuber

Na ganz einfach! Statt zu fotografieren, halten manche Afrika Reisende ihre Eindrücke lieber mit einem Stift auf Papier fest. Die SafariScout.com Kundin und anerkannte Berliner Künstlerin Susanne Haun ist eine davon. Kürzlich bereiste sie das südliche Afrika auf einer 20 Tage Campingsafari von Kapstadt nach Victoria Falls. Ihre Arbeiten stellt Sie während Ihres 22. Kunstsalon am 29. Oktober 2019 in Berlin vor. Adresse: Groninger Strasse 22, 13347 Berlin, um 18 Uhr.

Susanne Haun sieht sich in der Tradition der Afrika Expeditionsteilnehmer des frühen 18. und 19. Jahrhunderts. Bevor eine Million Millimeter Zooms und digitale Kameras ins Reisegepäck gehörten. Stattdessen minimierte Susanne ihre Reisetasche auf lockere 10 Kilogramm, um den freien Platz mit Skizzenbüchern und Stiften zu füllen.

Ihre Skizzen und die daraus entstandenen Bilder zeigt Sie während des Kunst Salons bei Schmalz-Stullen und südafrikanischem Wein.

Thomas Baines ist einer der grossartigen Zeichner, der uns Afrika per Bild überliefert hat, wie es jetzt kaum mehr zu erfahren ist. SafariScout.com Inhaberin Beate Gernhuber ist ein grosser Fan des Künstlers. Daher traf es sich perfekt, dass Susanne Beate als Gast zu ihrem Kunstsalon eingeladen hat.

Natur zu erhalten, sodass Menschen und Tiere unter den ständig wechselnden Umständen der modernen Welt darin überleben können – darum geht es SafariScout.com mit dem neuen Natur- und Artenschutz-Projekt in Südafrikas Limpopo Provinz.

Danke WordPress, dass Du meine Bilder nach 1000 Mal probieren auf den Kopf stellst!

Wenn Ihr also Euren Laptop auf den Kopf stellt, seht Ihr wie die Freiwilligen des Naturschutzprojektes invasive Pflanzen kartieren. Dazu gehören die Feigenkakteen, deren Früchte lecker und essbar sind, die aber nicht in den afrikanischen Busch gehören. Sie wurden vor vielen Jahrzehnten aus Amerika nach Südafrika importiert, um den Rindern der ersten Farmer in Dürrezeiten saftige Ersatznahrung zu bieten. Eine Aufgabe des Naturschutzprojektes ist es, diese Pflanzen zu kartieren und zu bekämpfen, um den ursprünglichen Busch im Greater Kruger Nationalpark als ursprünglichen Lebensraum und Nahrungsquelle für die Wildtiere wieder herzustellen.

Eine weitere Aufgabe des Freiwilligen Projektes in Südafrika ist es, Bodenproben zu entnehmen und Bodenerosion zu verhindern.

Beim 22. Kunstsalon von Susanne Haun mit Beate Gernhuber geht es um Afrika – in all seiner Schönheit und mit seinen Problemen, die Susanne und Beate auf verschiedene Art und Weise skizziert und dokumentiert haben.

Weitere Infos zum KunstSalon unter:

info@safariscout.com und info@susannehaun.de

Ein Nas ohne Horn in Südafrikas Greater Kruger Park: Artenschutz-Aktion mit extremen Mitteln

Von Beate Gernhuber – Inhaberin von SafariScout.com – Reisen in Afrika

Das ist ein Nashorn in Afrika mit drei Hörnern auf der Nase. Besonders in Südafrikas Greater Kruger Nationalpark werden sie aufgrund ihres Horn von Wilderern brutal gejagt. Fotoquelle: WWF
Nashorn in Afrika – Quelle: WWF

Das ist ein Nashorn in Afrika. Mit drei feinen Hörnern auf der Nase. Diese Tierart ist so alt, dass ihre Vertreter wie Dinosaurier anmuten. Doch die Uhr tickt, für diese Tierart, denn sie ist kurz vor dem Aussterben. Nashörner werden seit Jahrhunderten in Afrika gejagt – aus verschiedenen Gründen.

Sie gehören zu den sogenannten Big 5, zusammen mit Elefanten, Löwen, Büffeln und Leoparden. Nicht, weil sie ausserordentlich Big, also groß, sind. Die Bezeichnung Big 5 stammt aus der Zeit der Großwild-Jäger, die aus Sport, Abenteuer und natürlich auch damals schon aufgrund einer Nachfrage in Europa und anderswo ihre Abschüsse zu Big Dollars machten. Die Jäger verkauften das Elfenbein der Elefanten, die Häute von Leoparden und viele andere Körperteile vieler anderer afrikanischer Wildtiere, um Käufern, Sammlern und abergläubischen Menschen, ihren Sinn nach Exotik, Luxus und Aberglauben zu erfüllen.

Der Name Big 5 wurde von diesen „Kanonen-Helden“ geprägt, denn sie galten als die Tiere, die am gefährlichsten zu Fuss im Busch zu jagen waren.

Ein Nashorn dieser Tage in Südafrikas Greater Kruger Park. Die Hörner wurden entfernt, um die Tierart vor Wilderei und damit vor dem Aussterben zu schützen. Quelle: Balule Nature Reserve
Nashorn ohne Horn dieser Tage in Südafrikas Greater Kruger Park – Quelle: Balule Nature Reserve

Das ist ein Nas ohne Horn dieser Tage in Südafrikas Greater Kruger Nationalpark. Das Horn, das diese Tierart beschreibt, ist weg. Abgesägt mit einer Kettensäge. Aber nicht von Wilderern. Sonst wäre auch dieses Tier tot, erschossen, das Horn blutig-brutal abgehackt, und würde im Busch verrotten.

Dieses Nashorn lebt. Aufgrund einer schweren, zum Teil umstrittenen und über ein Jahr lang abgewägten Entscheidung von Tierschützern, Wildhütern, Wildlife-Tierärzten und Rangern im Privaten Balule Nature Reserve, das Teil des riesengroßen Artenschutz-Gebietes des Greater Kruger Nationalparks im Nordosten von Südafrika ist und täglich von vielen vor allem auch deutschen Safari-Touristen besucht wird

Camp Feuer in Südafrikas Busch - nach einem aufregenden Tag auf Safari mit Afrikas Wildlife.
Camp Feuer in Südafrikas Busch – nach einem aufregenden Tag auf Safari mit Afrikas Wildlife.

Während tagtäglich Südafrika Besucher nach einem aufregenden Tag auf Safari zu den Tieren im Greater Krüger Nationalpark am Feuer bei einem kühlen Getränk entspannen und ihre Reisegeschichten und Fotos bei Sonnenuntergang austauschen, beginnt für die Wildhüter, Ranger, Anti-Wilderer-Patrouillen und Nationalparksangestellte eine weitere Nacht, in der sie um ihre Tiere, im Besonderen um die Nashörner, bangen.
Denn dann schlagen die Wilderer zu. Vor allem bei Vollmond.

Das Big Business mit den Big 5, in den letzten Dekaden vor allem mit dem Horn des Rhinoceros, hat in Südafrikas Kruger Park Ausmaße erreicht, die nach extremen Tierschutz-Maßnahmen schreien. Hochgerechnet wird alle paar Tage ein Nashorn in Südafrika abgeknallt. Nur wegen seines Horns, dessen chemische Zusammensetzung sich von unseren menschlichen Haaren und Fingernägeln nicht unterscheidet.

Pulverisiertes Nas-Horn gilt als Aphrodisiakum in Asien.

Das Tier hat Pech, wenn vor allem in Asien Männer an eine potenzgebende Kraft des Nashorn-Mehls glauben. Denn ein riesiges Nasen-Horn scheint für sie eine gewünschte, männliche, phallische Silhouette zu beschreiben.

Es ist so einfach. Und doch so unglaublich traurig, wenn man diesen Irrsinn aus der Perspektive eines nur halbwegs gebildeten Menschen des 21. Jahrhunderts betrachtet.

Bildung ist DER Schlüssel zu diesem Szenario der Ausrottung einer Tierart – wie für die meisten Probleme unseres Planeten auch.

Nashorn in Simbabwe – Wildtier-Pirsch zu Fuss mit erfahrenem Ranger

Das ist ein Nashorn in Simbabwe – das Highlight meiner stundenlangen Pirschwanderung vor ein paar Jahren durch den dichten Busch nahe des Matopos Nationalparks. Der enthusiastische, erfahrene Ranger und wir beeindruckten Gäste kamen nach der Wanderung ganz schnell auf das Thema zu sprechen, wie man am besten gegen die Wilderei von Nashörnern angehen könne.

„Die Wilderer fangen und verurteilen!“ – war unser aller erster Gedanke, um die Leute zu kriegen, die die Tiere abschlachten. Der Ranger zündete sich eine Zigarette an und wartete weitere Vorschläge ab. „Die Auftraggeber für diese Aktionen hinter Schloss und Riegel bringen!“, war unser nächster Gedanke, bei dem wir in unserer Unkenntnis im Nachdenken eine Stufe höher gegangen waren und so langsam die Drahtzieher dieser Aktionen in unseren Fokus bekamen. Der Ranger zog an seiner Kippe und wartete weitere Argumente ab. Als keine kamen, sagte er: „Alles richtig! Aber wie kriegen wir diese Auftraggeber, wenn sie auf Regierungsebene in verschiedenen Staaten agieren, und von Geld und Politik geschützt werden?!“

Die Big 5 zieren die südafrikanische Währung ZAR

„Bildung! Bildung! Bildung! In Afrika und Asien! – Das ist die einzige nachhaltige Möglichkeit!“ – sagte der Ranger, drückte seine Zigarette in seiner Hand aus und steckte den Stummel in seine Hosentasche.

Wildtier-Safari zu Fuss in Afrika – auf Nashorn-Pirsch in Simbabwe

Aber für das Breit- und Spitzmaulnashorn in Afrika geht unterdessen die Uhr gen 2 vor Zwölf. Die Bildung von Jungen und Alten in aller Welt zur chemischen Beschaffenheit eines Nas-Hornes ist ein wichtiges, jedoch langfristiges und unumstrittenes Ziel. Die Dinosaurier des Kruger Parks werden aber diese Biologie-Stunden zur Aufklärung vielleicht nicht mehr mitleben können.

Deshalb startete kürzlich eine 7-Tage-Extrem-Aktion zum Schutz der Nashörner im Balule Nature Reserve des Greater Kruger Nationalparks von Südafrika. Die Idee: Horn ab, bevor es die Wilderer bekommen! Und weg mit dem Horn in geheime, geschützte Safes. Jedes abgeschnittene Horn wurde am Ende des Tages in eine gesicherte Location ausgeflogen.

Erfahrene Wildlife-Tierärzte schneiden betäubten Nashörnern das Horn ab – einmalige Tier- und Artenschutz-Aktion im Greater Kruger Park von Südafrika – Quelle: Balule Nature Reserve

Mit zwei Helikoptern – geflogen von erfahrenen Piloten – wurden die Nashörner zunächst im Busch lokalisiert. Wildlife-Doktoren betäubten sie aus der Luft mit einem Anästhetikum aus einem Narkosegewehr. Die Crew am Boden war mit Landcruisern und Arznei-Koffern binnen Minuten zur Stelle. Die Augen der Nashörner wurden verbunden und die wichtigen Lebensfunktionen wie Herzschlag und Atmung beobachtet, während der Tierarzt die Akku-Kettensäge anwarf und behutsam das Horn nur kurz über dem Nerv abschnitt, sodass das Tier keine Schmerzen erleiden würde.

Das Nas ist ohne Horn und ohne Schmerzen – Quelle: Balule Nature Reserve

Während die Nashörner in Südafrikas Kruger Park bewusstlos waren, wurden zu dem DNA- und Blutproben entnommen. Diese werden ausgewertet und beinhalten wichtige Informationen zur Familienstruktur, der Gesundheit und der Verbreitung der Nashörner, die in diesen 7 Tagen ihr Horn verloren haben. Den Effekt auf die Lebensweise der Spezies, den diese bislang beispiellose Grossaktion auslöst, werden wir erst in vielen Jahren zur Kenntnis bekommen.

Ein Nashorn ohne Horn, scheint wie ein Hund ohne Schwanz! Wie eine Frau ohne Brüste, wie ein Mann ohne Penis? Jeder von uns kennt Menschen, die ohne wichtige Körperteile ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen müssen. Respekt vor allen, die dies tagtäglich meistern! Der Unterschied zum Nas ohne Horn, ist der, dass das Nashorn nicht krank war, oder Krebs hatte. Das Nashorn in Afrika hat ein Horn, in dessen Substanz viele Menschen in wissenschaftlich unbewiesener Weise einen Mehrwert in ihrem Sex-Leben vermuten. Aus Aberglaube, Tradition und mangelnder Bildung.

Nashörner in Südafrika schützen – Wo anfangen?

Die grosse Kettensägen-Aktion der vergangenen Tage im Balule Nature Reserve des Greater Kruger Nationalparks kennt bislang keine Vergleiche. Die ambitionierten Tierschützer mussten sich auch vielen Fragen stellen:

Wie reagieren die Wilderer auf ein Nas ohne Horn? Töten sie es trotzdem?

Wie sicher sind die Nashörner mit Horn, denn die Tiere können zwischen dem Nationalpark und den angrenzenden Privaten Wildreservaten frei wandern?

Das Horn des Nashorns wächst nach. Wann ist ein enthorntes Nashorn wieder in Gefahr?

Das Ehrenamt-Projekt von SafariScout.com unter Leitung des Regionalen Wildhüters findet im Balule Nature Reserve und anderen Orten im Greater Kruger Nationalpark von Südafrika statt

Diese Fragen werden in der nächsten Zeit an oberster Stelle auf der Agenda der Wildtier-Hüter des Greater Kruger Nationalpark Gebietes stehen. Alle Tiere stehen werden ständig beobachtet: durch Anti-Wilderer-Patrouillen, Beobachtungsflüge und Safaris zu Fuss durch den Busch Südafrikas. Viele Initiativen arbeiten im Balule Nature Reserve am Arten- und Naturschutz.

Die Black Mambas: Ranger-Frauen auf Patrouille im Balule Nature Reserve des Greater Kruger Nationalparks in Südafrika.

Die Black Mambas sind ein weiteres bislang unvergleichliches Vorzeige-Projekt des Balule Nature Reserves am Greater Kruger Nationalpark von Südafrika, um den Wilderern auf die Schliche zu kommen. Das Frauen-Team ist für die wichtige Sysiphos-Arbeit im Busch zuständig. Tag und Nacht sind sie auf dem Gelände des Greater Kruger Parks unterwegs. Gesprochen wird kaum, dafür sind Augen und Ohren auf maximalen Empfang ausgerichtet. Die Black Mambas sammeln in erster Linie Informationen. Denn, um den Wilderern voraus zu sein, müssen zunächst deren Wege, Gewohnheiten und Fehler gefunden werden. Die mutigen Frauen und Mütter konzentrieren sich bei ihren Busch-Safaris auf Fussabdrücke, die an Orten sind, wo sie nicht sein sollten, auf Fahrzeuge und Personen, die an Orten sind, wo sie nicht sein sollten. Sie dokumentieren jeden kleinen Hinweis im Busch, der nicht ins normale Bild passt.

Partner beim Kampf um das Überleben der Nashörner Südafrikas: K9 belgische Malinois Schäfer-Hunde auf Fährte nach Wilderern im Greater Kruger Nationalpark

Die Dritten im Bunde der neuen Anti-Wilderer-Maßnahmen in Südafrikas Kruger Park Tierschutzgebiet sind speziell trainierte Hunde der belgischen Malinois Schäferhund Rasse. Seit Jahren werden sie mit ihren Hundeführern eingesetzt, um Wilderer-Spuren zu verfolgen. Diese Hunde werden auf die Geruchsspuren an einem Tatort eingesetzt und verfolgen diese so weit sie können. Seit kurzem haben sie Verstärkung durch speziell trainierte Verwandtschaft bekommen. Die „free running dogs“ sausen alleine ohne ihren menschlichen Boss durch den Busch in Afrika. Sie sind darauf eingestellt, sich nicht nur der Fährte am Boden zu widmen, sondern den Geruch in der Luft weiterzuverfolgen, auch wenn die Spur am Boden endet. Auf diese Weise tragen die Hunde dazu bei, kostbare Zeit bei der Ergreifung von Wilderern zu gewinnen. Bei ihrem Einsatz werden die Hunde von ihren Herrchen zumeist aus der Luft angeleitet – die afrikanische Form von „Helikopter-Eltern“.

Freiwillige Natur- und Artenschutz-Partner aus aller Welt beim Volunteers Projekt im Greater Kruger Nationalpark von Südafrika

Beim Einsatz für den Schutz der Flora und Fauna des Kruger Parks in Südafrika kommen alle Beteiligte täglich an ihre Grenzen. Der Schutz der Nashörner, Elefanten, Schuppentiere und zahlreicher anderer Wildtierarten benötigt Verbündete.

Wer mehr über die belgischen Busch Hunde, die Black Mambas und das ungewöhnliche Projekt der Entnashornung erfahren will, der kann am Afrika Freiwilligen Projekt im Balule Nature Reserve und anderen Teilen von Südafrikas Greater Kruger Nationalpark teilnehmen. Geplant wurde es vom Regionalen Wildhüter der Balule Region in Kooperation mit SafariScout.com.

SafariScout.com – Reisen + Abenteuer in Afrika. Was wir nicht kennen, empfehlen wir nicht.

Weitere Infos zu diesem Text:

25 Tage Freiwilligen Auslandseinsatz in Südafrikas Greater Kruger Nationalpark

Kruger Park Safaris in Deutsch

SafariScout.com – in Potsdam und Afrika Zuhause

Nas ohne Horn – Tierschutzaktion im Balule Nature Reserve in Südafrika

Black Mambas – Südafrikas Frauen-Truppe gegen Wilderei

Hunde gegen Wilderei – Helden auf vier Pfoten in Südafrikas Greater Kruger Nationalpark/

Kruger Park Safaris auf Deutsch

Wenn Sie lernen möchten, dass der Baobab-Baum auf Deutsch Affenbrot-Baum heisst und, dass der afrikanische Bat-Eared Fox auf Deutsch kein Fuchs ist, sondern ein Löffelhund, dann kann Ihnen die neue Greater Kruger Nationalpark Safari von SafariScout.com weiterhelfen.

Affenbrot-Bäume oder Baobabs sind in Afrika heilig – es heisst, dass Wünsche wahr werden, wenn man sie umarmt

Vom 01. Februar bis 06. März 2020 bietet SafariScout.com eine 4 Tage Safari in Deutsch mit Lodge-Unterkunft mitten im Busch an. Tägliche Abfahrt ab/bis Johannesburg Flughafen. Alle Infos finden Sie hier.

Auf Wildtier-Beobachtung in Südafrikas Greater Kruger Nationalpark in Deutsch

Ihr erfahrener englischsprachiger Ranger/Guide kennt die Flora und Fauna des bekanntesten Wildtier-Parks Südafrikas aus täglicher Erfahrung und wie seine Westentasche. SafariScout.com Inhaberin Beate Gernhuber – das bin ich – wird seine deutsche Synchronstimme sein. Nur mit einem etwas höheren Timbre.

Seit Jahren begleite ich Safaris ins südliche Afrika als Dolmetscherin. Dies, um die Gäste, die bei mir buchen, persönlich kennenzulernen, meinen Afrika-Horizont zu erweitern und, ganz ehrlich gesagt, um auch mal zeitweise dem Computer und Büro zu entfliehen.

Dabei sind die buscherprobten, kenntnisreichen Guides auf den Afrika-Safaris selten mit Englisch als Muttersprache aufgewachsen. Oft ist Englisch nur deren Zweitsprache, wie bei mir. Auf meiner 20 Tage Übersetzer-Tour durchs südliche Afrika von Kapstadt bis Victoria Falls war der Guide und Fahrer aus Simbabwe und sprach Shona als Muttersprache. Sein Partner, der Koch, war ebenfalls aus Simbabwe, aber seine Muttersprache war Tsonga.

Sorry, die Technik hat Muno und Vincent auf den Kopf gestellt

Auf der 20 Tage Südafrika Safari von Johannesburg bis Kapstadt hatten wir einen Guide, dessen Muttersprache Afrikaans war.

Alle konnte ich problemlos vom Englischen ins Deutsche übersetzen, bis auf Frans! Frans war der Alptraum jedes Übersetzers. Er drahtige engagierte Guide führte uns drei Stunden lang durch ein Wildnis-Gebiet in Namibia, erklärte jede Pflanze, jeden Busch und wie der seltene Regen sich in Gesteinsspalten sammelt und Flora und Fauna damit beim Überleben hilft.

Jedes seiner englisch gesprochenen Worte war übersetzbar – nur am Ende ergab der Satz keinen Sinn! Ich blickte zu Afrikas wolkenlosen heissen Himmel auf, und schaute dann die Gäste in unserem Safari-Fahrzeug ratlos an und sagte: „Sandra? Hast Du das verstanden?“ Sandra schüttelte nur leicht den Kopf. Sie ist professionelle Englisch-Übersetzerin und wusste sich auch keinen Rat.

Als Übersetzerin in Afrika

Südafrika ist ein Land mit elf offiziellen Sprachen, von Englisch, über Afrikaans, Zulu, Shangaan, Xhosa etc. Wenn man in einer Behörde ein einfaches Formular ausfüllen soll, dann entfaltet sich dieses ellenlang wie ein Beipack-Zettel einer hiesigen einfachen Aspirin-Tabletten-Schachtel, weil es in allen anerkannten Sprachen der Regenbogen-Nation geschrieben ist.

Kurzum: Fast jeder Mensch, den Sie auf Ihrer 4 Tage Kruger Park Safari in Deutsch in Südafrika antreffen werden, spricht Englisch nicht als Muttersprache. Also zögern Sie nicht, sich mit Ihrem Schulenglisch zu verständigen! Es ist ein wichtiger Mediator zwischen den Kulturen überall auf der Welt.

Probieren Sie die kleinen Gesten aus, wie „Please“, „Thank you“ and How are you“!

Bei allen anderen Themen übersetze ich gerne für Sie!

Afrika – ein Kontinent mit vielen Sprachen – Englisch hilft bei der Verständigung

ITB 2019: SafariScout.com s Südafrika Tier- und Naturschutz Projekt in Berlin

SafariScout.com auf der ITB 2019: Der Greater Kruger Nationalpark ist von großem Interesse

In der vergangenen März-Woche war Afrika direkt unter dem uralten Funkturm in Halle 20 auf dem internationalen Messe-Gelände Berlins bei der Internationalen Tourismusbörse ITB 2019 zu Hause. SafariScout.com war dabei und präsentierte vielen Berlinern und Brandenburgern Camping- und Lodge-Safaris durchs östliche und südliche Afrika.

Hallo, Berlins Eifel-Turm! Wächter über der Afrika Halle 20 mit SafariScout.com und allen anderen Teilnehmern der 2019 ITB

Nicht fehlen durfte SafariScout.com s neustes Baby: Unser 24 Tage Wildtier- und Naturschutz-Projekt in Südafrikas Greater Krüger Nationalpark unter Schirmherrschaft und Leitung des zuständigen Wildhüters. SafariScout.com ist derzeit kein anderes Wildtier-Hilfs-Projekt dieser Art in Südafrika bekannt, bei dem der von der Regierung beauftragte Naturschützer mit an Bord ist!!!

Hier die Infos: Und wer schnell entschlossen ist und bis Ende März bucht, der spart mit unserem ITB-Discount. Statt EUR 1449 nur 1199 plus Flug.

Auch auf der ITB haben wir gesehen, dass diese Art der Mitmach-Safaris in Afrika, bei der man sich in seiner Freizeit wichtigen, arbeitsreichen Projekten statt der Hängematte widmet, und dann noch dafür bezahlt, viel Erklärung bedarf. Dabei sind hingegen Erfahrungen wie das Freiwillige Soziale Jahr in Deutschland oder anderswo in der Welt seit Jahrzehnten akzeptiert und anerkannt.

Die Hintergründe unseres Volounteers Projektes, die Aufgaben und Ziele des Hilfseinsatzes in Südafrika, und die Gründe für den Teilnahme-Obulus der Freiwilligen sind in diesem SafariScout.com Blog bereits hier erklärt.

Da viele Interessierte den EUR-Preis, den sie für diesen einmaligen Einsatz zum Schutz von Elefanten, Nashörnern, Löwen und einer Millionen anderen tierischen Bewohnern des Greater Krüger Nationalparks, immer noch mit dem Euro-Preis für eine herkömmliche Südafrika-Urlaubs-Safari vergleichen, hier ein kleines Beispiel:

Hier stehen EUR 1899 inkl. Flug für 12 Tage Südafrika für eine Urlaubsreise in einer großen Gruppe an. Bei unserem 24 Tage Südafrika-Naturschutzprojekt mit nur max. 4 Teilnehmern stehen EUR 1499 plus Flug (ca. EUR 500) an. 12 Tage des Projektes sind dabei der Fortbildung der Teilnehmer zu Flora und Fauna und Exkursionen in den Greater Kruger Nationalpark gewidmet.

SafariScout.com hat hier einfach mal Äpfel mit Birnen verglichen. Beide Südafrika Reise Angebote versprechen auf ihre Weise einen geführten Einblick in das Land am südlichsten Punkt Afrikas.

SafariScout.com s Argument ist: Afrika-Reisende, die Südafrika nicht als Tourist, sondern als Tier- und Naturschutz-Partner kennenlernen wollen, die bereit sind, mit ihrer Lebenserfahrung, ihrer Energie und ihrem Wissen zur Erhaltung der einmaligen Landschaft des Greater Kruger Nationalparks beitragen möchten, die die Menschen in der Region bei gemeinsamen Projekten kennenlernen möchten, zahlen für die Unterkunft, Verpflegung und Betreuung durch qualifizierte Ranger. Einfach aus dem Grund, dass ein solches Hilfsprojekt auch Kosten verursacht, und diese Kosten nicht allein durch die Naturschutz-Partner in Südafrika getragen werden können. Aber, die Teilnehmer erhalten dafür einen einmaligen Einblick hinter die Kulissen des Tierschutzes in Nationalparks, werden vom zuständigen Wildhüter der Nationalparks-Behörde betreut und lernen Südafrika kennen, wie es aus einem klimatisierten Reisebus auf einer 12 Tage Reise nie möglich sein würde.

Wer mir, Beate Gernhuber, Betreiberin von SafariScout.com und Betreuerin dieses Freiwilligen Naturschutz-Projektes in Südafrika, folgen kann, und sich für diese Volontärs Arbeit in Afrikas Busch interessiert, der sei herzlich willkommen!

Fragen unter: info@safariscout.com

Frei will ich! – Weitere Naturschutz-Partner für Südafrika gesucht!

SafariScout.coms Freiwilligen Projekt im Greater Kruger Nationalpark von Südafrika läuft! Unsere ersten Teilnehmer aus Hessen und Brandenburg können es kaum erwarten, im abgelegenen Busch des Balule Nature Reserves die Welt für Elefanten, Nashörner und Zebras zu verbessern.

Sei dabei, den Lebensraum für wilde Tiere in Afrika zu erhalten!

Für unser 24 Tage Freiwilligen Projekt vom 02. bis 25. Juni gibt es noch zwei freie Plätze! Dann wäre ein weiteres Team von nur insgesamt vier Naturschutzpartnern in der Limpopo-Provinz komplett.

SafariScout.com s ITB Special für Afrika Fans und Naturschützer

Wer dabei sein will, der kann bis Ende März 2019 unser Special anlässlich der Internationalen Tourismus Börse Berlin (ITB) buchen: EUR 1199 statt 1499 plus Flüge (ca. EUR 500) sowie ca. EUR 100 für persönliche Ausgaben wie Getränke + Reiseversicherung.

SafariScout.com auf der ITB in Berlin am 09. + 10. März, Halle 20, bitte am Stand 112 melden

Wer im Berliner Raum wohnt, der kann SafariScout.com auf der ITB am 09. und 10. März in der Afrika-Halle 20 treffen. Bitte am Stand 112 melden. Oder am besten vorher einen Termin vereinbaren unter: info@safariscout.com

Unser Schutzprojekt für die Ökosysteme des Kruger Parks findet neben den Juni-Daten auch an weiteren Terminen 2019 statt:

05. bis 28. Mai 2019

02. bis 25. Juni 2019

30. Juni bis 23. Juli 2019

04. bis 27. August 2019

01. bis 24. September 2019

29. September bis 22. Oktober 2019

03. bis 26. November 2019

Wer mitmachen will und sich bis Ende März zur Buchung entscheidet, kann auch die anderen Termine zum ITB-Special-Preis buchen.

Hüpfen im Sonnenuntergang Afrikas: Freiwilligenarbeit mit einem Super-Team vor cooler Kulisse

Hier nochmal der Projekt-Überblick

nur max. 4 Freiwillige pro Arten- und Naturschutz-Projekt

jeder Freiwillige bekommt sein eigenes Zelt – Ihr müsst also die Unterkunft nicht mit anderen teilen

ab/bis Johannesburg Flughafen werdet Ihr rund um die Uhr betreut

Schirmherr und Ansprechpartner des Projekts ist der zuständige Wildhüter, Warden, der von der Nationalparksbehörde angestellt und kein privater Unternehmer ist

¾ Eures Beitrags für das Volunteer-Projekt fliessen in die Projekte für die Ökosysteme, an denen Ihr arbeitet

der Rest begleicht die Unterkunft, die Mahlzeiten, die Nationalparksgebühren, Transfers und Exkursionen sowie Eure Uniform – natürlich in khakifarben 🙂 -und den Wäscheservice

Projekte an drei verschiedenen Naturschutz-Orten im Greater Kruger Nationalpark Südafrikas, darunter die Mukaya Region, die zu einer der unberührtesten und am wenigsten bereisten Gebiete gehört – an der Grenze von Südafrika, Simbabwe und Mosambik

Projekt-Aufgaben:

Vernichtung invasiver Vegetation, z.B. durch systematische chemische oder biologische Behandlungsmethoden

Schutz der Hauptgattungen, z.B. Schutz bestimmter Bäume mit Raubvögel- und Geier-Nestern vor der Zerstörung durch Elefanten

Landschaftsschutzprojekte wie z.B. Einschränkung der Bodenerosion

Bildungsprogramme für die benachbarten Kommunen zum Naturschutz

Entnahme von Wasser- oder Bodenproben

Verhaltensstudien bestimmter Tierarten

Teilnahme an Projekten zum Schutz vor Wilderei, z.B. Hilfe und Unterstützung bei der Organisation von Patrouillen

Und: keine Visakosten für deutsche Staatsbürger – der Aufenthalt ist aufgrund eines kostenlosen Touristenvisums möglich

Extrakosten für Euch sind gering: Getränke, Flüge, Reise- und Krankenversicherung müsst Ihr selbst bezahlen

Die Freiwilligen-Arbeit wird in Südafrika von SafariScout.com, Beate Gernhuber, als deutsche Ansprechpartnerin und Projektkoordinatorin betreut.

Naturschutz-Arbeit im Busch Afrikas unter wilden Tieren

Mit allen Fragen könnt Ihr Euch jederzeit an mich, Beate Gernhuber, wenden. Ich bin Gründerin und Inhaberin von SafariScout.com und Ihr könnt mir jederzeit Eure Fragen unter info@safariscout.com mailen.

Ich hoffe, wir sehen uns in Afrika!

SafariScout.com s Naturschutz-Projekt in Südafrika: Zusammen arbeiten, lernen und Afrika lieben!

Als Freiwilliger in Afrika arbeiten – und dafür bezahlen?

Das ist höchst unverständlich, oder? Ihr stellt Eure Lebenszeit, Energie und Euer Interesse zur Verfügung, um in Afrika zu helfen – und müsst noch dafür zahlen? 

Jaaa, genau so ist es! Und das ist nichts Schlechtes!

Freiwilligendienst in Afrika - Volunteer in Südafrikas Greater Krüger Nationalpark

Das ist bei allen Freiwilligendiensten im Ausland oder Volunteer Projekten so – egal ob in Kolumbien, Indien, oder wie bei unserem ersten und einzigen SafariScout.com Volunteer Projekt im weltbekannten Greater Kruger Nationalpark von Südafrika

Volunteer Projekt in Südafrika - Elefanten am Camp

Hier erstmal der Link zur Beschreibung des Ganzen: 

Volunteer Projekt in Südafrika – 24 Tage Freiwilligen Arbeit im Greater Kruger Nationalpark

Volunteer Arbeit in Südafrika - Als Freiwilliger im Greater Kruger Nationalpark

Und wenn Ihr alles gelesen habt, und trotzdem noch Fragen entstanden sind, stehe ich, Beate Gernhuber, Inhaberin von SafariScout.com und Anbieter dieses Freiwilligen Projektes in Afrika, Euch gerne zur Verfügung, um Details zu klären. Ich kenne diesen Volunteer Dienst in Afrika aus eigener Erfahrung. 

Schickt mir eine Mail an: info@safariscout.com

Mit meiner Freundin Heike aus Potsdam, die noch nie in Afrika war, habe ich heute dieses Südafrika Projekt für Freiwillige diskutiert. Heike hat mir wichtige Fragen gestellt, die Ihr vielleicht auf dem Herzen habt, deshalb hier unsere Email-Kommunikation ungefiltert:

Das Volunteer Projekt im Greater Kruger Nationalpark von Südafrika verspricht:

Ihr bekommt Euer eigenes Zelt. Die meiste Zeit verbringt Ihr im Naturschutz-Zentrum, wo Ihr in Eurem eigenen großen Safari-Zelt mit Bett, Bettzeug, Solar-Licht und leider nicht immer verlässlichem WLAN-Anschluss – aufgrund derAbgelegenheit der Location – übernachtet. An den anderen Tagen schlaft Ihr im zweiten Camp auch allein in einem Safari-Zelt mit Bett oder  auf Exkursion in einem Dom-Zelt mit Schlafsack und Matratze – diese werden gestellt. Fakt ist: Immer nur 1 Person pro Zelt – Ihr habt also in den Unterkünften Eure Privatsphäre.

Safari Zelte der Volunteers bei diesem Afrika Freiwillingenprojekt in Südafrikas Krüger Park

Heike sagt: Ansonsten finde ich das eine total schöne Idee, aber wenn ich mir den Projektfahrplan so anschaue, auch sehr anstrengend und teuer. Aber wahrscheinlich darf man so wie ich nicht denken.

SafariScout.com  sagt: Du DARFST denken, wie DU willst!!! Und, weil Du genau das äußerst, ist dies für mich total hilfreich. Deshalb nochmals vielen Dank, dass Du Dir da wirklich Gedanken gemacht hast, auch, wenn diese Art von Afrika-Erfahrung für Dich nicht in Frage kommen würde. Denn…mir ging es vor ein paar Wochen noch genauso!

Heike sagt: Ich denke: Für Lau arbeiten ist das Eine, kann man machen. Aber noch dafür zu bezahlen – ähm nee.

SafariScout.com sagt: Das zeigt mir, dass Du die Projektbeschreibung bis zum Ende gelesen hast! Bienchen!!!!

Und, dass ich wahrscheinlich noch viel besser und transparenter formulieren muss. Denn hier gibt es wohl großen Aufklärungsbedarf.

 Obwohl… Dieses Segment der Freiwilligenarbeit beackern seit Jahrzehnten schon viele Firmen und viele machen daraus ein großes Business und werben mit den – wie ich persönlich finde – falschen Attributen. Ein Großteil des Geldes der Freiwilligen geht bei denen daher auch in Werbung, Administration etc.

 Deshalb kommt es mir sehr darauf an, dass dieses SafariScout.com Projekt so beschrieben ist, dass sich dabei niemand über den Tisch gezogen fühlt. Und gut ist, dass Du Dir das durchliest, weil, unsere Altersgruppe der Ü40 kennt diese Art der Erfahrungen kaum, aber, es gibt eben viele Leute in unserem Alter, deren Kids sowas machen würden.  Und im Bereich der Schulabgänger, so unter 20 und kurz drüber, wollen viele junge Leute diese Abenteuer Erfahrungen machen. Und zwar aus den folgenden Gründen:

 Erfahrungen im Ausland sammeln –  kontrolliert, beschützt und mit einer sinnvollen Tätigkeit

Lebenssinn finden

Aufgaben suchen, aus denen sie vielleicht später einen Job machen können oder, bei denen sie Erfahrungen sammeln, die sie so an keiner Uni der Welt finden

Freiwilligen Safari in Afrika: Projektarbeit in Südafrikas Krüger Park

 Heike, versuch Dir vorzustellen – Du bist ein Millenium Kind, das gerade 18 ist, mit der Schule fertig, und, dem das Internet Zeit seines Lebens suggeriert, dass alles möglich ist.

Viele junge Menschen sind damit überfordert – andere Kids sehen genau darin die Chance, sich auszuprobieren, und vielleicht mal für vier Wochen einen Traum an zu testen, um zu sehen, ob es er das Richtige für sie ist, sprich:

*Leben im Busch in Afrika – einfach und reduziert, naturverbunden

*wie ein Ranger in Khaki-Klamotten im offenen Landrover durch den Busch zu fahren

*nachTieren zu gucken, Tiere zu zählen, Natur zu erkunden

*sich über den Klimawandel einen Kopf zu machen, zu sehen, wie Klima, Flora und Fauna zusammenhängen etc.

Heike sagt: Flug und Anreise würde ich mir noch gefallen lassen, meinetwegen auch noch die Verpflegung, aber …die Beschreibung sagt:

 „Es fallen zudem Kosten an für Materialien, z.B. für die Entnahme von Bodenproben, die Sicherheit der Volontäre in Gebieten mit wilden Tieren, die Anleitung und Kommunikation durch erfahrene Ranger, Wildhüter und Nationalparks-Beauftragte.“

Und weiter fragt Heike: Ist so ein Projekt nicht auch ein Geben und Nehmen?  Also die Volontäre erbringen ja – hoffentlich – eine gewisse Leistung. Sie noch dafür bezahlen zu lassen, dass sie diese Leistung gefahrlos und mit den entsprechenden notwendigen Materialien erbringen können, hat für mich ein „Geschmäckle“.

SafariScout.com sagt: Genau richtig – das war auch immer mein Kopfschmerz mit diesen Freiwilligenprojekten, die ja den Gebieten, wo die Leute arbeiten, einen Nutzen bringen. Daher, total auf den Punkt gebracht – und für mich extrem schwer, dies so zu beschreiben, dass es sich NICHT nur wie große Werbung ohne Nutzen für die Freiwilligen anhört. 

Versuch es mal daher so zu sehen: Neben den vielen weltinteressierten  Youngsters, gibt es auch viele Menschen in unserem Alter – unglaublich, aber wahr – die ihre Freizeit mit sinnvollen Aktivitäten im Urlaub verbringen möchten, statt 14 Tage im Strand-Resort zu chillen.

 Für diese Leute – und natürlich für die Jungen  – sind solche Projekte eine einmalige Gelegenheit, Dinge zu tun, Erfahrungen zu sammeln, die sie Zuhause in Potsdam, Paderborn oder Peenemünde so nicht machen könnten. Zudem gibt es auch Afrika-Freaks, die schon alles gesehen haben. Und die wollen einfach mal einen anderen Afrika Fokus erleben, als immer nur im offenen Landrover durch den Busch zu fahren und einen Elefanten, Löwen etc. nach dem anderen zu fotografieren. Die wollen mehr, als immer nur „hinten drin“ zu sitzen. Sprich, Bildungsurlaub! Und für solche einmaligen Erfahrungen wird auch gerne bezahlt.

Volunteer Arbeit in Südafrika - vor Safari Kulisse im Krüger Park

Und aus der Sicht des Freiwilligen ist dieses Abenteuer – so muss man es sehen – viel mehr ein Nehmen, als das relativ kleine sehr wertvolle Bisschen, dass sie zum Naturschutz in diesem weltweit bekannten Naturschutzgebiet des Greater Kruger Nationalparks in Südafrika geben. Ich könnte jetzt ellenlang schreiben, wie wichtig diese Datensammlungen in der Natur für den Nationalpark sind – gerne detaillierte Infos unter: www.safariscout.com anfragen – aber , die Freiwilligen NEHMEN nebenbei zudem eine Art Lebenserfahrung mit, die unvergleichbar ist:

Vom Busch-Leben

Von den Sozialkontakten mit den anderen drei Freiwilligen, mit denen man 24 Tage wie die Drei oder Vier? Musketiere verbringt

 Von den Lebenserfahrungen der Projekt-Manager in Südafrika, deren Ziele, Träume etc. – mein Projekt hat eine sehr familiäre, persönliche Basis

 Von dem Gefühl, sich in einem Gebiet unter Elefanten, Löwen, Giraffen zu befinden und dort seine Arbeit zu tun

 Bis hin zu dem Erfolg, 4 Wochen nur Englisch gesprochen zu haben

 Bis hin zu der Erfahrung, nachts in seinem EIGENEN!!! Zelt zu liegen, während die Elefanten ums Camp die Bäume fällen und fressen, der Pavian auf Nachtwache seinen lauten, bellenden Ruf schallen lässt und die Hyäne ihr hohes schrilles Wuuuhuuupppp durch die Nacht schreit

 Bis hin zu der Erkenntnis, dass man einen Monat lang mit sinnvoller Tätigkeit am anderen Ende der Welt einen Alltag gemeistert hat

Heike sagt: Für diese Kosten zu arbeiten…ich weiss nicht….

 SafariScout.com sagt:  Wobei ich natürlich schon recherchiert und verglichen habe, was die etablierten Anbieter für solch eine Erfahrung in Rechnung setzen. Und es sei Dir gesagt: Diese gleichen sich aus, mit dem Unterschied, dass mein Projekt sehr viel mehr persönliche Betreuung mit NUR maximal 4 Leuten verspricht. Bei anderen Anbietern sind hingegen  bis zu 30 Leuten dabei.

Es gibt weitere wesentliche Unterschiede, die alle daraus hinaus laufen, dass die Erfahrung, der Lerneffekt, die Weiterbildung bei dieser Freiwilligenarbeit weitaus größer, weil persönlicher ist – ich sag nur immer wieder: Nur 4 Volunteers pro Afrika-Projekt. 

Hier mal eine konkrete Aufrechnung:

Kosten EUR 1499 für 24 Tage = EUR 62,45 pro Tag, Vollverpflegung, Unterkunft, einmaliges Erlebnis und vielleicht noch EUR 600 für den Flug nach Südafrika und die Getränke. Also vielleicht insgesamt EUR 2500. Für 1 Monat.

 Und die Arbeit darf man nicht als Arbeit sehen, sondern als Erfahrung. Es ist ja nicht so, dass Du dann 4 Wochen lang, 40 Stunden pro Woche ein und denselben Job machst wie in einer Fabrik oder einem Büro, der dann natürlich für den Arbeitgeber einen bedeutenden Mehrwert erzielt.

SafariScout.com sagt: Mein Südafrika Freiwilligendienst bringt die Volontäre in eine Familie, die seit mehr als 30 Jahren auf dem Gelände des Balule Naturreservats im Greater Kruger Nationalpark von Südafrika lebt. Die Familie, die die Freiwilligen unterbringt und betreut,  lebt seit über 150 Jahren in der Limpopo-Provinz von Südafrika. Die Erhaltung der Wildtiere und der einmaligen Fauna an ihrer Türschwelle im Parsons Gebiet des Balule Nature Reserves, das seit den 1990er Jahren Teil des Greater Kruger Nationalparks von Südafrikas ist, ist Teil ihres Wesens geworden. Diese Familie lebt den Busch und bemüht sich jeden Tag darum, ihn als Lebensraum für die Wildtiere Afrikas zu erhalten. 

Freiwilligen Projekt in Afrikas Busch: Lektion im Krüger Park Südafrikas

Sehr wichtig ist zudem zu wissen, dass das Volunteer Projekt nicht von der Familie betrieben wird, sondern unter der Schirmherrschaft des zuständigen Wildhüters für das Parsons Gebiet im Balule Naturreservat, der von der Nationalparksbehörde Südafrikas, also einer Regierungsorganisation, angestellt ist. Die Familie betreut die Voluntäre in ihren Camps. Und nur 1/3 des Betrags, den die Freiwilligen bezahlen, deckt alle diese Kosten.

Dazu gehören: 

Unterkunft

Verpflegung

WLAN

Transfers ab/bis Johannesburg Flughafen

Transfers zwischen den Camps

Alle anderen Einnahmen der Freiwilligen fließen direkt in die Projekte im Parsons Gebiet, an denen die Freiwilligen arbeiten, wie:

 

Vernichtung invasiver Vegetation, z.B. durch systematische chemische oder biologische Behandlungsmethoden

Schutz der Hauptgattungen, z.B. Schutz bestimmter Bäume mit Raubvögel- und Geier-Nestern vor der Zerstörung durch Elefanten

Landschaftsschutzprojekte wie z.B. Einschränkung der Bodenerosion

Bildungsprogramme für die benachbarten Kommunen zum Naturschutz

Entnahme von Wasser- oder Bodenproben

Verhaltensstudien bestimmter Tierarten

Teilnahme an Projekten zum Schutz vor Wilderei, z.B. Hilfe und Unterstützung bei der Organisation von Patrouillen

Dazu gehören natürlich die Kosten für erfahrene Ranger und Lektoren, die die Volunteers, darauf vorbereiten, im Busch zu arbeiten und ihnen alle nötigen Kenntnisse und Zusammenhänge zu den Projekten erläutern. Diese Spezialisten werden jedoch nicht ausschließlich durch das Freiwilligen Projekt bezahlt, sondern werden durch südafrikanische Fördermittel ko-finanziert. 

 Heike fragt:  Hört sich ehrlich und transparent an – aber, arbeiten muss man trotzdem , oder?

SafariScout.com sagt: Insgesamt „arbeitet“ man bei diesem Projekt: 12 Tage mit 7,5 Stunden – der Rest sind in den ersten vier Tagen Lektionen zur Einführung in die Flora und Fauna Afrikas, danach Exkursionen! Und während der Arbeit ist ständige Bildung garantiert.

Wildhunde am Wasserloch - Auf Patrouille im Balule Nature Reserve in Südafrika auf Freiwilligen Arbeit

Wildlife Afrikas vom Deck des Busch Camps in Südafrika
Volunteers in Afrika - Freiwilligen Arbeit in Südafrikas Greater Krüger Nationalpark

SafariScout.com – Jubiläum! Mama Afrika!

Ich, SafariScout.com, werde in Kürze 50!

Bitte helft mir über die Straße – egal, ob Links- oder Rechtsverkehr

Zeit für einen Rückblick.

Als meine Mummsy und ich 1995 auf der Eisenbahnbrücke über den Viktoriafällen zwischen Simbabwe und Sambia standen, war SafariScout.com noch nicht mal angedacht.

Meine Mama und ich an den Viktoriafällen in Simbabwe 1995

Meine Mama und ich an den Viktoriafällen in Simbabwe 1995

Damals war ich noch ein Happy Backpacker und die Idee von SafariScout.com war versteckt in den Weiten des Alls!

Bevor SafariScout.com 10 Jahre später entstand, floss viel Wasser den Sambesi hinunter, und den Nil und die Havel – auf allen Flüssen bin ich mit meiner Ma geschippert.

Auf einem Dampfer auf den Havelseen um Potsdam und Berlin, auf einem wackligen Schiff und einer Dhow den Nil hinunter, und eben auf dem Sambesi.

Die Sonnenuntergangsbootsfahrt auf dem Sambesi – die Sonne ging auf der einen Seite goldgelb unter und der Vollmond erhob sich am anderen Sambesi-Ufer blau-silbern – rührte meine Ma zu Tränen. Nicht nur, dass das Spiel des Alls  perfekt war– da musste doch noch eine Herde Elefanten durch den Sambesi laufen…..da dies Eindrücke aus dem letzten Jahrtausend sind, ist alles auf Dia festgehalten und noch nicht digitalisiert.

Wer einen guten Dia-Scanner für den Winter in Deutschland empfehlen kann, dem sind wir dankbar.

Seit ich klein war, hat meine Mutter mich unterstützt. Sie hat sogar aus alter Gardine mein Sterntaler-Kostüm für den Kindergarten-Fasching genäht, ca. 1765 🙂 . In der DDR war das ein Knaller-Kostüm!

Sternentaler goes SafariScout.com

Sternentaler goes SafariScout.com

Viel schwerer war für meine Mama, kurz nach dem Tod meines Vaters, der immer gern gereist ist, aber die Freiheit leider nicht mehr geniessen konnte, dass ich in den 90er Jahren so weit wie nur möglich von Zuhause herumgereist bin – in Afrika. Ohne Telefon, Internet….etc….nur postlagernde BRIEFE, die meist ankamen, wenn ich den Ort schon verlassen hatte, oder im Postgewirr der Welt stecken blieben.

Helikopter-Eltern – nehmt Euch ein Beispiel an Mummsy!

Mom hat das super weggesteckt und sich gefreut, als ich z.B. 1997 zu ihrem 60.Geburtstag aus einer Telefonzelle am Südufer des Malawisees mit einem Schoß voller Kwatcha-Münzen ein kurzes Happy Birthday durch den Äther singen konnte.

Mummsy hat mich weiter besucht in Afrika – zum Beispiel im Oktober 2001. Wir sind auf einen Südafrika-Road-Trip gegangen in einem VW-Camper-Bus, den ich in Johannesburg gekauft hatte. Und haben die Anlasser-Probleme des alten Vehicles zusammen gemeistert. Auf dieser Tour entstand dieses Foto:

SafariScout.com - nicht weit von Potsdam und Berlin - in Südafrika

SafariScout.com – nicht weit von Potsdam und Berlin – in Südafrika

Ost-Kap Südafrika. In Börlin jestrandet, aba, Potsdam war nicht weit….nur leider falsch geschrieben: Postdam! Wir haben die Dorf-Schule besucht und Mummsy hat Geld gespendet für die Schulmaterialien.

Ich will nur sagen: Rückblicke auf ein grandioses Leben sind cool, wenn man 50 wird – aber sich noch wie 35 fühlt.

Und es ist wichtig, den Menschen zu danken, die mich auf diesem Weg unterstützt haben – in Situationen, die kein normaler Mensch verstanden hätte….so, wie sie nur in Afrika vorkommen. Meine Ma hat nicht gefragt und war immer da. Andere Menschen auch, die ich noch vorstellen werde.

Vor allem, weil Mummsy und diese Freunde mich in Afrika besucht  und verstanden haben, was mich an diesem Kontinent fasziniert.

Und die Gründung von SafariScout.com viel später von Anfang an unterstützt haben, als viele Leute, darunter auch gute Freunde, dachten: „Was will Sie nur hier – nach x Jahren in Afrika? Denkt, sie kann hier Stütze abfassen und sich nach einem Wander-Leben in der Welt hier in Deutschland gesund stoßen?!“

SafariSout.com wurde am 05. November 2005 – dem 69. Geburtstag meines Vater – gegründet, nur leider ist er vorher an Krebs gestorben. Mit Hilfe der damaligen Ich-Ag-Förderung und zahlt seitdem Steuern!

Zum Abschluss dieses Posts ein Foto aus Bulgarien im August 1975, kurz bevor ich eingeschult wurde.

SafariScout.com - erst Bulgarien, dann Afrika

SafariScout.com – erst Bulgarien, dann Afrika

Meine Eltern sind mit mir gereist, so weit, wie sie nur aus der DDR wegkonnten. Diese Erinnerungen haben mich für Afrika fit gemacht.

Danke, Mummsy dafür! Und Paps: R.I.P.

www.safariscout.com

 

Afrika Reiseplanung – SafariScout.com gibt Tipps

Wer nach Afrika will – der reise!

Wer nach Afrika will – der reise und bereite es vor!

Wer nach Afrika will – der reise und bereite es vor – und nehme sich Zeit!

Kurzum: Eine Afrika-Reise benötigt Zeit. In der Vorbereitung und bei der Reise selbst.

Nebenbei: Wer schon für 2019 plant, dem kann SafariScout.com helfen: Alle Reisedaten und -preise für die Angebote auf unserer Website www.safariscout.com  liegen uns vor. Bei Interesse bitte mailen unter: info@safariscout.com

Afrika ist ein riesengroßer Kontinent. Fragen an SafariScout.com, wie: „Welches ist denn das schönste Land? Wie ist denn die Haupt-Speise Afrikas?“ kann ich schwer beantworten. Denn Afrika ist sooo unterschiedlich wie die Farben des Regenbogens. Dementsprechend  unterschiedlich sind seine Kulturen, Mahlzeiten, Sprachen und Sehenswürdigkeiten.

SafariScout.com kennt den östlichen und südlichen Teil Afrikas nach 20 Jahren Reisen mehr oder weniger gut. Aber, mein spezielles Interesse und meine Liebe gilt diesem Teil Afrikas….um und südlich des Äquators. Auf diesen zig Millionen Quadratkilometer großen Teil des Kontinents bin ich spezialisiert. Aus eigener über 20 Jahre langer Reiseerfahrung.

Wenn Sie 2, 4, 8 Wochen Zeit für einen Urlaub im südlichen oder Ost-Afrika zur Verfügung haben, dann kann ich Ihnen gerne helfen, die bestmögliche Route oder Tour zu finden.

Auch, wenn es nur darum geht, die noch verfügbaren wenigen Tage für eine Wildtier-Safari ab/bis Johannesburg in den Kruger Nationalpark oder den Pilanesberg Nationalpark oder in Ostafrika ab/bis Nairobi ins Masaai Mara oder ab/bis Arusha in die Serengeti oder den Ngorongoro Krater zu nutzen.

Planung ist alles. Fakt ist: Sie müssen fokussieren, so gut wie es geht, soweit, wie es Zeit und Budget zulassen.

Hier einige Vorschläge:

Südafrika: 

3 bis 7 Tage Kurzsafaris mit Großwild-Garantie

http://www.safariscout.com/afrika-spezial-safaris/afrika-spezial-safaris-wildlife-tiere/166-suedafrika-kruger-national-park-pirsch-grosswild-johannesburg-big5-elefant-loewe

http://www.safariscout.com/afrika-spezial-safaris/afrika-spezial-safaris-wildlife-tiere-wandern/139-suedafrika-greater-kruger-park-camping-busch-wildtiere-grosswild-big-5-pirschwanderung

20 Tage Safari – Überblick über Südafrika

http://www.safariscout.com/afrika-safaris/afrika-safaris-suedafrika/157-camping-bungalow-abenteuer-reise-familie-kapstadt-johannesburg-lesotho-swasiland

Ostafrika:

Kurzsafari in die Serengeti und zum Ngorongoro Krater

http://www.safariscout.com/afrika-safaris/afrika-safaris-tansania/208-afrika-reise-tansania-camping

20 Tage Ostafrika – Nairobi bis Vic Falls

http://www.safariscout.com/afrika-safaris/afrika-mix-safaris/42-afrika-safari-victoria-falls-nairobi-sansibar